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Minkowski-Ungleichung
Aus Kefk.
Die Minkowski-Ungleichung (nach Hermann Minkowski) ist eine Aussage der Funktionalanalysis. Sie sagt, dass die Dreiecksungleichung in den Lp-Räumen gilt. Jene sind somit normierte Vektorräume.
Sei S ein Maßraum, sei 1 ≤ p ≤ ∞ und seien f und g Elemente des Lp(S). Dann ist f + g aus Lp(S), und es gilt
wobei die Gleichheit im Fall 1 < p < ∞ genau dann gilt, wenn f und g linear abhängig sind.
Der Beweis verwendet die Höldersche Ungleichung.
Wie die Höldersche Ungleichung, kann auch die Minkowski-Ungleichung auf Folgen und Vektoren spezialisiert werden, indem man das Zählmaß verwendet:
für alle reellen (oder komplexen) Zahlen x1,...,xn, y1,...,yn.
