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Minerva
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Minerva ist eine italische, insbesondere bei den Sabinern, Etruskern und Latinern verehrte Gottheit.
Im Römischen Reich wurde sie zunächst als Beschützerin der Handwerker und des Gewerbes betrachtet, ihr griechischer Name ist Athene, später auch als Schutzgottheit der Dichter und Lehrer. Das Hauptfest der Minerva, die Quinquatrus (19. März, später vom 19. März bis 23. März), wurde besonders als Handwerkerfest von Zünften und Innungen begangen. Allerdings war es auch üblich, dass am Fest der Minerva keinerlei Schulunterricht stattfand. Im 18. Jahrhundert hielt man aufgrund der Elemente dieses Festes und mancher anderer Hinweise die Minerva-Feierlichkeiten für Vorläufer der Gregorius-Umzüge.
Später sind die Ideen des griechischen Athenekultes in das Bild der Minerva eingearbeitet worden. Seit Augustus hat man sie als die siegverleihende oder die Geschicke des Staates lenkende Göttin verehrt.
In Rom wurde Minerva neben Jupiter und Juno als eine der drei Stadtgottheiten auf dem Kapitol verehrt. Ihr Tempel stand einst in der Mitte des Aventinhügels. Heute sind jedoch keinerlei Reste davon erhalten. Ein zweiter Tempel befand sich – ebenfalls seit republikanischer Zeit – auf dem Esquilin. Dieser war der Minerva Medica geweiht, die die Schutzgöttin der Ärzte darstellte. Ein dritter Tempel befand sich auf dem Caelius. Dieser wurde „Tempel der Minerva Capta“ benannt, da das Kultbild 241 v. Chr. von den Römern aus dem eroberten Falerii geraubt worden war.
Die Minerva ist das Emblem der Max-Planck-Gesellschaft.
Siehe auch
Weblinks
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