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Miercurea-Ciuc

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Miercurea-Ciuc
Szeklerburg
Csíkszereda
Bild:Sin escudo.svg
Hilfe zu Wappen
[[Bild:Romania map modern.png
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|155px|Miercurea-Ciuc auf der Karte von Rumänien
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px|Miercurea-Ciuc]]
Miercurea-Ciuc
Basisdaten
Staat: Bild:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region:
Bezirk: Harghita
Koordinaten: Koordinaten: 46° 21' N, 25° 48' O46° 21' N, 25° 48' O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 41.800 (2003)
Postleitzahl:
Telefonvorwahl: (+40) 02 66
Kfz-Kennzeichen: HR
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Róbert Ráduly (Ungarn-Verband)
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Bild:Miercurea Ciuc Palace of Culture.jpg
Der während der kommunistischen Ära erbaute Kulturpalast im Stadtzentrum

Miercurea-Ciuc (dt. Szeklerburg, ung. Csíkszereda) ist eine Stadt im östlichen Teil der Region Siebenbürgen (Rumänien) und seit 1968 Hauptstadt des Bezirks Harghita. Sie liegt in der Mitte der Ciucer-Beckens (Csíki-Medence) zwischen dem vulkanischen Hargitagebirge und dem Ciucergebirge.

Die Stadt hatte im Jahr 2003 ungefähr 41.800 Einwohner, davon waren 34.359 Szekler, 7.274 Rumänen, 262 Roma usw. Wegen des hohen Anteils der Szekler gilt die ungarische Sprache zusammen mit der Rumänischen als Amtssprache.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Szeklerburg entstand in der Nähe der schon vorher bestehenden Siedlungen Schlomberg, Topliţa-Ciuc und Jigodin. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 5. August 1558 in einem Privilegienschreiben der Königin Izabella, der Mutter des transsylvanischen Fürsten János Zsigmond, in der die Einwohner der Ortschaft von bestimmten Abgaben befreit werden. 1661 verwüstete der Temesvarer Pascha Ali das Ciuc-Gebiet; auch die Stadt wird in Mitleidenschaft gezogen. In den Jahren 1650, 1655, 1677 und 1707 wurden in Szeklerburg allgemeine Stuhlversammlungen abgehalten. Auf Grund seiner wachsenden Bedeutung wurde Szeklerburg 1878 zum Sitz des Komitou Ciuc (des ungarischen Komitats Csík). Auch nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Stadt das Zentrum des Gebiets geblieben. Die zentrale Industrialisierungspolitik verursachte eine starke Erhöhung der Einwohnerzahl.

Sehenswürdigkeiten

Graf Hídvégi Mikó Ferenc (1585-1635) begann am 26. April 1623 mit dem Bau der seinen Namen tragenden Burg. Ihre heutige Gestalt erhielt die Burg von 1714 bis 1716 beim Neubau unter Leitung des kaiserlichen Generals Steinwille, was auch die Inschrift des Steins über dem Eingangstor belegt.

Wirtschaft

Die am 5. April 1897 eingeweihte Eisenbahn brachte Veränderungen mit sich. Es entstanden ein kleine Holz- und Leichtindustrie sowie Maschinenfabriken. 1888 wurde das Krankenhaus neugebaut und 1898 folgte die Vollendung des heutigen Rathauses.

Weblink


Siehe auch

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