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Microsoft Operations Framework

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Das Microsoft Operations Framework (MOF) ist als best-practices-Ansatz frei im Internet verfügbar.

Bild:MOF.jpg
Prozesse von MOF

Die Verwendung der Microsoft Windows Server System-Plattformen (inklusive Windows, Exchange Server und SQL Server) in unternehmenskritischen Computer-Produktionssystemen verursacht eine gesteigerte Nachfrage nach Vorgehensweisen und Anleitungen, um diese Plattformen zu betreiben. Das Microsoft Operations Framework (MOF) wurde 1999 mit dem Ziel entwickelt, diese Vorgehensweisen und Anleitungen zu liefern.

Die Konzepte von MOF basieren auf:
• Weltweiten Erfahrungen von Microsoft Consulting & Support und Microsoft's Partnern aus der Projektarbeit mit Unternehmenskunden.
• Bewährten Methoden, Tools und Lösungen aus dem internen Betrieb der weltweiten Microsoft IT.
• ISO 15504 (auch als SPICE bezeichnet) – beschreibt einen normierten Ansatz zur Bewertung von Softwareprozessen.
MSF (Microsoft Solutions Framework) - Rahmenwerk für strukturierte Zielerreichung in komplexen IT-Technologieprojekten.
ITIL (IT Infrastructure Library) – Detaillierte, plattformunabhängige Beschreibungen von IT-Service-Prozessen.


Das Microsoft Operation Framework besteht aus 4 Quatranten und seinen 21 Service Management Funktionen (SMF). Grob kann man folgendes zusammenfassen:

  • Supporting
    • Löst Serviceanfragen von den End-Usern
    • Inkludiert die Service Management Funktionen (SMF), welche notwendig sind um Probleme zu identifizieren, zuordnen, diagnostizieren, verfolgen und lösen.
    • Die Arbeitsweise wird in einem Service Level Agreement definiert.
  • Changing
    • Ändern IT-Systeme mit minimaler Störung
    • Inkludiert die Service Management Funktionen, welche notwendig sind um Änderungen zu identifizieren, bewerten, genehmigen und managen
  • Operation
    • Das Tagesgeschäft.
    • Inkludiert die Service Management Funktionen, welche notwendig sind um Ziele des Unternehmens zu erzielen und weiterentwicklung von Service Abkommen.
  • Optimizing
    • Kosten, Performance, Kapazität und Erreichbarkeit optimieren.
    • Inkludiert die Service Management Funktionen, welche notwendig sind um Ereignisse zu überprüfen, Kostenstrukturen festsetzen, Personalmanagement, Verfügbarkeit des Systems und die Prognose von benötigten System Kapazitäten.

Die SMFs basieren alle auf ITIL. Ausser Workforce Management und alle SMFs im Operating Quadrant, wird von ITIL nicht behandelt. Darüber hinaus, was auf der Grafik nicht ersichtlich ist, befasst sich MOF mit

  • Ein funktionales Modell der von Organisationen durchgeführten Prozesse zur Aufrechterhaltung von IT-Servicelösungen [1].
  • Virtuelle Team-Rollen und -Aufgaben, welcher sich jeder IT-Betrieb in der ein oder anderen Form bewusst sein muss [2].
  • Präventive Massnahmen und Bewältigungsstrategien [3].


MSF = Build IT right
MOF = Run IT right

MOF Team Model

Das Team Model wurde für geographische oder institutionell verteilte Teams gestaltet. Es basiert auf Rollen und deren Verantwortungen. Vor allem werden diese Rollen geclustert zur Verbesserung von individuellen Personen oder Gruppen mit gleichen Aufgaben.

Dieses Rollen Clustern kann in 7 Kategorien im Bereich Aktivitäten und Prozessen unterteilt werden. Jede Kategorie hat ihre eigenen Ziele, und es sind keine Job Beschreibungen:

  • Infrastruktur
    • Definiert IT-System Standards.
    • Wartet die IT-Infrastruktur und überblickt die entwicklung der IT-Architektur.
    • Koordinieren Übersiedelungen oder Neubau von Standorten.
  • Operations
    • Verantwortlich dafür, dass das Tagesgeschäft abgewickelt werden kann.
    • Planen Prozesse wie Data Backup, Storage, monitoring, Servers und Log Management.
  • Partner
    • Definieren und managen Partnerschaften.
    • Intern und Extern.
  • Release
    • Verfolgen Änderungen und dokumentieren die Verbesserungen.
    • Managen Configuration Management Database (CMDB).
    • Bindeglied zwischen Change Team und Operation Team.
  • Security
    • Verantwortlich für Daten Diskretion, Integrität und Verfügbarkeit.
    • Beeinflussen Unternehmens Richtlinien.
  • Service
    • Stellen Kundenbedürfnisse zur Verfügung.
    • Pflegen der Kundenbeziehung.
  • Support
    • Technik Support für Interne und Externe Kunden.
    • Produktions Support.
    • Feedback an die Entwickler.

Weblinks

Quellen

  1. Das Prozessmodell
  2. Das Teammodell: Virtuelle Team-Rollen und -Aufgaben
  3. Risikomanagement: Präventive Bewältigungsstrategien
Persönliche Werkzeuge
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