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Microbody

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<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Die Artikel Peroxisom und Microbody überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. Ayacop 17:13, 16. Dez. 2006 (CET)
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Peroxisom erscheint mir ausbauwürdiger. Er enthält fast alles, was im zweiten enthalten ist, und ist dabei ausführlicher und strukturiert. Außerdem hat er das dtspr. Lemma, welches in der Diskussion zu Microbody als fehlend bemängelt wurde. -- Ayacop 17:13, 16. Dez. 2006 (CET)

Ein Mikrokörperchen (englisch microbody), auch Peroxisom) ist ein 0,5-1 Mikrometer großes Zellorganell. Erst in den 1950er Jahren entdeckt, zeichnen sie sich durch einen dichtgepackten, enzymreichen Inhalt aus, der in einigen Zellen eine kristalline Struktur besitzt. Mikrokörperchen besitzen eine einfache Zellmembran.

In ihnen laufen Reaktionen ab, bei denen das wegen seiner Reaktionsfähigkeit für die Zelle giftige Wasserstoffperoxid entstehen kann. Mikrokörperchen enthalten das Enzym Katalase, das Wasserstoffperoxid schnell abbaut und für die Zelle unschädlich macht.

Folgende Mikrokörperchen werden unterschieden:

  1. Peroxisomen: Sie sind der am häufigsten vorkommende Typ der Mikrokörperchen. Sie sind nur in einigen Zelltypen nachweisbar, darunter in Leber- und Nierenzellen der Säugetiere. Der Name leitet sich von Wasserstoffperoxid ab, welches hier bei der Verstoffwechslung von Nährstoffen aufgebaut wird. Das giftige H2O2 wird in den Peroxisomen rasch unter Abgabe von Wärme zu Wasser und ggf. Sauerstoff reduziert.
  2. Glyoxisomen: Sie sind den Peroxisomen sehr ähnlich, besitzen aber zusätzlich die Fähigkeit Lipide in Kohlenhydrate umzuwandeln. Dieser Stoffwechselweg wird als Glyoxylat-Zyklus bezeichnet. Glyoxisomen kommen ausschließlich in Pflanzen und niederen Organismen vor.
  3. Glykosomen: Sie sind bisher nur bei den einzelligen parasitären Protozoen der Gattung Trypanosoma entdeckt worden. Während die Glycolyse bei allen anderen bekannten Organismen im Cytoplasma stattfindet, sind die erforderlichen Enzyme hier in den Glykosomen zu finden.
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