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Michael Müller (Politiker)

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Michael Müller (* 10. Juli 1948 in Bernburg/Saale) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Er ist seit 2005 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Müller machte zunächst eine Lehre zum Stahlbetonbauer. Auf dem Zweiten Bildungsweg holte er das Abitur nach und absolvierte anschließend ein Studium des Ingenieurwesens, der Betriebswirtschaftslehre und der Sozialwissenschaften, welches er als Diplom-Betriebswirt beendete.

Partei

Seit 1966 ist Müller Mitglied der SPD. Von 1972 bis 1978 war er stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungsozialisten.

Abgeordneter

Von 1974 bis 1983 gehörte Müller dem Rat der Stadt Düsseldorf an und war hier ab 1977 Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion.

Seit 1983 ist Müller Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1992 bis 1998 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der SPD-Bundestagsfraktion und gleichzeitig umweltpolitischer Fraktionssprecher.

Von 1992 bis 1994 war er Vorsitzender der Enquête-Kommission Schutz des Menschen und der Umwelt - Bewertungskriterien und Perspektiven für umweltverträgliche Stoffkreisläufe in der Industriegesellschaft.

Von 1998 bis 2005 war Müller stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Michael Müller ist 1998 und 2002 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Düsseldorf I und sonst stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen.

Öffentliche Ämter

Am 23. November 2005 wurde Müller als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführte Bundesregierung berufen.

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge