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Michael Crichton

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John Michael Crichton ('kɹaɪtən (Kraiten)) (* 23. Oktober 1942 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur.

Er studierte am Harvard College (Abschluss, Bachelor of Arts B.A., 1964) und an der Harvard Medical School (Abschluss M.D., Doctor of Medicine, 1969) Nachfolgend war er als Dozent am Salk Institut in La Jolla, Kalifornien tätig. 1988 war er Gastautor am Massachusetts Institute of Technology.

Crichton begann schon als Student unter dem Pseudonym John Lange erste Romane zu veröffentlichen. Ein weiteres Pseudonym ist Jeffrey Hudson. Viele seiner Bücher wurden auch als Filme Kassenschlager, allen voran Jurassic Park.

Im Jahr 1999 gründete er das Computerspiel-Entwicklungsstudio Timeline Studios, um seine eigenen Spiele-Ideen zu verwirklichen. Aufgrund mangelnden Erfolgs des einzigen veröffentlichten Spiels, des Adventures Timeline (eine Umsetzung seines gleichnamigen Romans) wurde das Unternehmen jedoch bereits 2001 wieder geschlossen.

2002 wurde eine in China neu entdeckte Dinosaurierspezies zu Ehren Crichtons "Crichtonsaurus bohlini" getauft. Begründet wurde dies mit der Popularität, die die Dinosaurier durch Crichtons Roman Jurassic Park und den entsprechenden Film erlangt haben.

2004 kam sein umstrittener Roman Welt in Angst heraus. In ihm geht es um einen Ökoterroristen, der, um die Welt in Angst vor dem Klimawandel zu halten, ein künstliches Seebeben auslösen will. Der Roman kritisiert die nach Meinung des Autors ideologisierte Wissenschaft. Crichton hält die Thesen vom weltweiten Klimawandel für falsch. Wenn es überhaupt eine Erwärmung gebe, dann sei sie Teil eines natürlichen Zyklus, da sich die Erde seit der letzten Eiszeit erwärme.[1] Umweltschützer werfen ihm Missverständnis von Fakten und Fehlinformationen und die Leugnung der anthropogenen Ursachen der Klimaerwärmung vor. Auch die Aktualität des Themas durch das sich zufällig kurz nach Erscheinen des Romans ereignende Seebeben in Südasien trug zur Aufmerksamkeit bei. Obwohl ein fiktionales Werk, wurde ihm von der Ölindustrie-nahen "American Association of Petrol Geologists" ein Journalismus-Preis verliehen.

Inhaltsverzeichnis

Werk

Romane

Folgende Romane schrieb er unter einem Pseudonym:

  • 1966 Odds On (?Die Liebesfalle?) als John Lange
  • 1967 Scratch One (Heisse Ware) als John Lange
  • 1968 Easy Go (Millionenraub am Nil) als John Lange
  • 1968 A Case Of Need (Die Intrige) als Jeffrey Hudson
  • 1969 Venom Business als John Lange
  • 1969 Zero Cool als John Lange
  • 1970 Grave Descend (Mordtaucher vor Jamaika) als John Lange
  • 1970 Drug Of Choice (Die Teufelsdroge) als John Lange
  • 1972 Binary (Giftglocke über San Diego) als John Lange

Filme

Regie

Drehbuch

Produzent

Quellen

  1. FAZ: Ist der Klimawandel nichts als Schwindel? 22. März 2007

Weblinks

Rezensionen

Wikipedia
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