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Michael Bredl
Aus Kefk.
Michael Bredl (* 1916; † 1999) war ein deutscher Volksmusiker.
Leben
Bredl stammte aus einer kinderreichen musikalischen Familie aus dem Bayrischen Wald. Bei einem Gesangswettbewerb lernte er im Alter von 16 Jahren den legendären Kiem Pauli kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Bredl beherrschte mehrere Saiteninstrumente, unter anderem die Zither.
Nach dem Krieg war Bredl Lehrer in Eggenthal bei Kaufbeuren, ab 1957 dann in Hindelang. Sowohl in Eggenthal wie auch in Hindelang entstanden auf seine Initiative hin Sing- und Volksmusikschulen. Auf Anregung von Dr. H. Regner und dem Heimatpfleger von Schwaben, Dr. A. Weitnauer widmete er sich dem alten Hirteninstrument Alphorn. Es gelang ihm, die Tradition des Alphornblasens im Allgäu und angrenzenden Gebieten wiederzubeleben.
1965 wurde er deshalb als erster hauptamtlicher Volksmusikpfleger in Bayern für den Bezirk Schwaben eingesetzt. In mehreren Veröffentlichungen legte er altes, von ihm wieder entdecktes und eigenes Lied- und Musiziergut vor. Aus diesem Volksmusikarchiv entstand schließlich die Volksmusikberatungsstelle in Krumbach (Schwaben).
1973 erhielt er den Ehrentaler des Heimatbundes Allgäu und 1977 das Bundesverdienstkreuz. überreicht.
Literatur
- Schweinberger, Kurt: Zum Gedenken an Michael Bredl. In: „Alphorn“. Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft Schwäbischer Volkstumsgruppen e.V., Jg. 34, Nr. 3, 1999.
- Berthold, Ludwig: Michael Bredl, ein „Siebziger“ und 25 Jahre in der Arbeitsgemeinschaft. In: „Alphorn“, Jg. 21, Nr. 1, 1986.
- Simnacher, Georg: Laudationes des Bezirkstagspräsidenten zur Verleihung der Ehrengabe „Schwäbische Nachtigall“ am 21. Juni 1998 in Irsee.
Weblinks
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bredl, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | Musiker |
| GEBURTSDATUM | 1916 |
| STERBEDATUM | 1999 |
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