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Methylchlorid
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Bild:Chloromethane.svg | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Methylchlorid | ||
| Andere Namen | Chlormethan | ||
| Summenformel | CH3Cl | ||
| CAS-Nummer | 74-87-3 | ||
| Kurzbeschreibung | farbloses, süß riechendes Gas | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 50,49 g/mol | ||
| Aggregatzustand | gasförmig | ||
| Dichte |
| ||
| Schmelzpunkt | -98 °C | ||
| Siedepunkt | -24 °C | ||
| Dampfdruck | 4,9 x 10^5 Pa (20 °C) | ||
| Löslichkeit |
löslich in Alkohol | ||
| Sicherheitshinweise | |||
| Gefahrstoffkennzeichnung | |||
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| R- und S-Sätze | R: 12-40-48/20 | ||
| S: 9-16-33 | |||
| weitere Sicherheitshinweise | |||
| MAK | 50 ppm | ||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||
Methylchlorid oder Chlormethan ist ein farbloses, schwach süßlich riechendes, gesundheitsschädliches und leicht brennbares Gas.
Herstellung
Methylchlorid kann durch Chlorierung von Methan hergestellt werden. Technisch wird Methanol hydrochloriert.
Verwendung
Es wird als Methylierungsmittel in der organischen Chemie eingesetzt und zur Veretherung von Alkoholen und Phenolen. Es wird in der Silikonherstellung benötigt. Seine hohe Verdampfungswärme ermöglicht einen Einsatz als Kältemittel. Früher wurde es zu Narkosezwecken, aber auch als lokales Kälteanästhetikum, verwendet.
Gefahren
Das betäubende Gas löst Störungen des Zentralnervensystems aus und schädigt Leber, Niere und Herz. Methylchlorid gilt als Stoff mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial und der Fruchtschädigung.
Die Explosionsgrenze liegt zwischen 7,1 Vol.-% und 18,5 Vol.-% in der Luft.
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