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Metallglanz
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Metallglanz bezeichnet ein optisches Merkmal eines Stoffs oder einer Legierung. Der Begriff wird unter anderem in der Mineralogie verwendet: Über Bestimmungstabellen mit einer entsprechenden Palette von Merkmalen können Minerale auch ohne chemische Analysen identifiziert werden.
Ein metallglänzendes Material hat ein sehr hohes Lichtreflektionsvermögen. Glatte Oberflächen spiegeln deshalb. Die meisten dieser Stoffe sind farblos in verschiedenen Graustufen. Kupfer- und Goldanteile führen zu rötlichen bzw. gelblichen Färbungen, außerdem können dünne Verwitterungsschichten Farbtönungen zeigen.
Metallglänzende Körper sind undurchsichtig und gute elektrischer Leiter, alle drei Eigenschaften gehen auf das Vorhandensein frei beweglicher Elektronen zurück. Solche kennt man von Metallen, woher der Name kommt, und auch von Sulfiden.
Im Graphit sind die Elektronen nur in zwei Dimensionen beweglich. Entsprechend anders ist der Glanz: Fettartig. Nichtleiter (Silikate, Halogenide, Sulfate, Carbonate usw.) weisen schließlich Glasglanz auf.
Der optische Effekt wird auch von der Oberflächenstruktur des Minerals bestimmt. So gibt es faserige Minerale wie Amphibol oder schuppig zerbröselnde wie Talk, bei denen der Glanz von der Form überlagert wird.
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