Metakommunikative Kompetenz
Aus Kefk
Metakommunikative Kompetenz ist die Fähigkeit, in schwierigen Gesprächssituationen steuernd einzugreifen und Kommunikationsstörungen zu beheben, unter Nutzung der verschiedenen Arten praktischer Kommunikation:
- verbale Kommunikation: durch Worte oder deren Bedeutung
- paraverbale Kommunikation: Lautstärke des Sprechens, Art und Weise des Sprechens, wann geschwiegen wird, Bedeutung des Dazwischenredens usw.
- nonverbale Kommunikation: Körpersprache (Mimik, Gestik), Mitteilungen ohne Worte
- extraverbale Kommunikation: Zeit, Ort, Kontexte, Zielgruppenorientierung, taktile (spüren, fühlen) und olfaktorische (riechen) Aspekte
In der metakommunikativen Kompetenz können die obenerwähnten Kommunikationsarten ausgewogen, dadurch glaubwürdig und authentisch angewendet sowie gleichzeitig beobachtet (Meta-Analyse), ggf. korrigiert und einer Entwicklung, einem neuen Einfluss oder einer neuen Situation entsprechend angepasst werden. Diese Fähigkeit ist wichtig u. a. im Umgang mit Menschen mit anderem kulturellem Hintergrund, wo Verhaltenseigenschaften entsprechend anders resp. differenziert gedeutet werden müssen.
Siehe auch
Literatur
- Sabine Bastian, Françoise Hammer (Hsg): Aber, wie sagt man doch so schön.... Beiträge zu Metakommunikation und Reformulierung in argumentativen Texten. Lang 2002. ISBN 3-631-39114-5
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