Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Mercedes-Benz W116
Aus Kefk.
| Mercedes-Benz | ||
|---|---|---|
| ||
| W116 | ||
| Hersteller: | Daimler-Benz | |
| Verkaufsbezeichnung: | S-Klasse | |
| Produktionszeitraum: | 1972–1980 | |
| Klasse: | Oberklasse | |
| Karosserieversionen: | Limousine (Auto) | |
| Motoren: | verschiedene Otto- und Dieselmotoren | |
| Länge: | 4.960 (5.060) mm | |
| Breite: | 1.870 mm | |
| Höhe: | 1.425 mm | |
| Leergewicht: | 1.675 (1.700) kg | |
| Vorgängermodell: | Mercedes-Benz W108 | |
| Nachfolgemodell: | Mercedes-Benz W126 | |
| Ähnliche Modelle: | BMW 3,0, Cadillac DeVille, Lincoln Continental | |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mercedes-Benz_W116, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Der Mercedes W116 ist die erste Oberklassen-Limousine, die unter der Bezeichnung S-Klasse von Mercedes-Benz vorgestellt wurde.
Inhaltsverzeichnis |
Bauzeit
Der W116 kam im September 1972 auf den Markt. Mit dieser Baureihe wurde erstmals der Begriff "S-Klasse" ins Leben gerufen, Daimler-Benz selbst sieht die Vorgänger W108 als eigentliche Geburtsstunde der S-Klasse ("Illustrierte Chronik der Daimler-Benz AG", herausgegeben durch das Konzernarchiv). Nachfolgermodell wurde 1979 der W126; einige Modelle des W116 wurden noch bis Juni 1980 weitergebaut.
Innovationen
Hinsichtlich Design und Technik wurden mit dem W116 einige Neuheiten eingeführt. Der 96-Liter Tank wurde kollisionsgeschützt angeordnet, das Vierspeichen-Sicherheitslenkrad war ebenfalls eine wichtige Neuerung. 1978 war der W116 das erste Auto weltweit, bei dem ein vollelektronisch gesteuertes ABS lieferbar war.
Eine bemerkenswerte technische Neuerung war die beim Experimentalfahrzeug Mercedes C 111 erprobte Doppelquerlenker-Vorderradaufhängung mit Lenkrollradius 0 und Bremsnick-Abstützung durch Achsverschränkung. Die Mehrlenker-Hinterachse des C111 kam allerdings nicht zum Einsatz, die hintere Radaufhängung des W116 entspricht im wesentlichen der Konstruktion, die durch die „Strich-Acht“-Mittelklasse-Typen seit 1968 eingeführt wurde.
Varianten
Zur Einführung stehen die Varianten 280 S, 280 SE und 350 SE zur Verfügung. Im März 1973 folgen der 450 SE und der 450 SEL mit verlängertem Radstand. Die Top-Modelle 450 SE und SEL verfügen über einen Anfahr-Ausgleich zum Verhindern des Heck-Einsinkens bei starker Beschleunigung.
Im September 1975 wird das Flaggschiff 450 SEL 6.9 vorgestellt. Der Motor ist aus dem 600er Mercedes W100 abgeleitet, dessen heikle und aufwendige Einspritzanlage vereinfacht und dessen Hubraum auf fast sieben Liter vergrößert wurde. Mit den 286 PS und mit dem bis dato höchsten Drehmoment der PKW-Geschichte erreicht die Limousine 225 km/h Spitzengeschwindigkeit und beschleunigt auf 100 km/h in 7,4 s.
Der 450 SEL 6.9 erwirbt sich in einem Test der US Fachzeitschrift Road & Track mit überragenden Ergebnissen auf kontinentaleuropäischen Autobahnen den Ehrentitel Colossus of the Road. Die Zeitschrift Auto-Motor-Sport verleiht dem 450SEL 6.9 1975 sogar den Titel Das beste Auto der Welt. AMS testet den 6.9er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 234,1 Km/h.
Im Mai 1978 wird im Export, hauptsächlich in die USA, mit dem Motor OM617 erstmals ein Dieselmotor als Modell 300 SD in die S-Klasse eingeführt. Damit Mercedes seine Modelle auch weiterhin in die USA exportieren kann, soll der 300 SD helfen, den Flottenverbrauch zu senken. Dies wird notwendig, um die von Präsident Jimmy Carter eingeführte Richtgröße zu erfüllen. Sie besagt, dass der Durchschnittsverbrauch aller Modelle eines Herstellers nicht über eine bestimmte Marke steigen darf.
Der letzte W116 - ein 300 SD - rollt im September 1980 in Sindelfingen vom Band. Gesamtstückzahl: 473.035.
| Modell | Leistung | Motorbauart, Hubraum | Höchstgeschw. | max. Drehmoment |
|---|---|---|---|---|
| 280 S | 156* bis 160 PS | Sechszylinder, 2.746 cm³, Vergaser | 190 km/h | 223*/226 Nm bei 4.000/min |
| 280 SE/SEL | 177 bis 185 PS | Sechszylinder, 2746 cm³, Einspritzer | ca. 195 km/h | 240 Nm bei 4.500/min |
| 350 SE/SEL | 195 bis 205 PS | Achtzylinder M116, 3.499 cm³, Einspritzer | ca. 205 km/h | 285 Nm bei 4.000/min |
| 450 SE/SEL | 217 bis 225 PS | Achtzylinder, 4.520 cm³, Einspritzer | ca. 210 km/h | 370 Nm bei 3.250/min |
| 450 SEL 6,9 | 286 PS | Achtzylinder, 6.834 cm³, Einspritzer | 225 km/h | 550 Nm bei 3.000/min |
| 300 SD | 111/121* PS | Fünfzylinder-Turbodiesel, 3.005/2.998* cm³ | 165/170* km/h | 231 Nm bei 2.400/min |
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Mercedes-Benz W116 – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
Typ 400 | Typ 630 / Modell K | W02 | W03/W04/W05 | W06 | W07/W150 | W08 | W10/W19 | W11/W37 | W15 | W18 | W21 | W22 | W23/W28 | W24/W29 | W31 | W100 | W105/W128/W180 | C107/R107 | W108/W109 | W110 | W111 | W112 | W113 | W114/W115 | W116 | W120/W121 | R121 | W123 | W124 | W126 | R129 | W133III/W139/W152 | W136/W149 | W138 | W140 | C140 | W142 | W143 | W153 | W163 | W164 | X164 | W168 | W169 | R170 | R171 | W186/W189 | W187 | W188 | W191 | W198 | C199 | W201 | W202 | W203 | W204 | A208/C208 | A209/C209 | W210 | W211 | C215 | C216 | C219 | W220 | W221 | R230 | W240 | W245 | W251 | W414 | W460/W461/W463 | W638 | W639
W01/W14 | W17/W25D/W30 | W103 | C111 | C112 | W129 | W130 | W144/W145/W146/W147/W160/W161 | W148/W157 | Konzeptfahrzeuge nach 1945
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mercedes-Benz_W116, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mercedes-Benz_W116, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
