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Membranpumpe

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Bild:Membranpumpe.gif
Prinzip einer Membrampumpe mit Pleuelstange

Die Membranpumpe ist eine Maschine zur Förderung von Flüssigkeiten bzw. Gasen. Ihr Funktionsprinzip ähnelt der Kolbenpumpe, wobei jedoch das zu fördernde Medium durch eine Membran vom Antrieb getrennt ist. Durch diese Membran ist somit der mechanische Teil des Antriebes vor schädlichen Einflüssen des Fördermediums abgeschirmt.

Membranpumpen werden zum Beispiel zur Förderung aggressiver Chemikalien aber auch in der Lebensmittelverarbeitung verwendet. Der Antrieb erfolgt entweder durch einen Elektromotor mittels an der Membran befestigten Pleuelstange oder mittels Druckluft.

Druckluft-Membranpumpen bestehen aus einem Doppelgehäuse, welches zwei über eine Verbindungsstange verbundene Membranen enthält. Diese werden auf ihrer Außenseite vom Fördermedium, auf ihrer Innenseite von der Druckluft beaufschlagt. Über die Verbindungsstange wird ein Ventil betätigt, das die Druckluft auf die jeweils andere Membran umsteuert, wenn die Membran ihre Endlage erreicht hat. Eine Druckluft-Membranpumpe überträgt den Luftdruck 1:1 auf das Fördermedium. Als einzige Verdrängerpumpe wird das Fördervolumen durch Abdrosseln auf der Druckseite eingestellt und lässt sich daher sehr genau justieren, allerdings treten im Umsteuermoment relativ starke Schwankungen des Förderdrucks (keine Druckstöße, da der Druck absinkt, nicht aber über den Luftdruck steigen kann) auf, die in einigen Anwendungen stören können. Nachteilig ist auch der relativ hohe Energiebedarf, da genau so viel komprimierte Druckluft benötigt wird, wie mit der Pumpe gefördert wird.

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