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Mehrgipfelig

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Bild:Zweigipfel.jpg
Doppelgipfel des Elbrus, von der Gipfelstation der 2.Seilbahn-Sektion

Als mehrgipfelig werden Strukturen und Kurven bezeichnet, die innerhalb eines begrenzten Raums mehr als einen Gipfel bzw. mehr als einen positiven Extremwert haben.

Im Hochgebirge sind zweigipfelige Bergmassive relativ häufig, was mit der Art der Gebirgsbildung (Auffaltung von Gesteinsschichten), der späteren Tektonik und der Erosion zusammenhängen kann. Bekannte Beispiele sind die Doppelgipfel des Elbrus (Kaukasus), des Huascaran (Anden) und der Wildspitze (Ötztaler Alpen), oder in Südtirol die gleichhohen Zwillingsberge Schwarz- und Weißhorn. Zahlreiche Berge haben auch einen Nebengipfel, z. B. in den Hohen Tauern der Großglockner („Kleiner Glockner“) und der Hafner, oder im Harz der Brocken.

Auch dreifache Gipfel existieren, z. B. am Illimani (Bolivien) und in den Dolomiten (Rosengarten, Drei Zinnen usw.)

Bild:ZweigipfligeVerteilung.png
Zweigipflige Häufigkeitsverteilung durch Überlagerung zweier Normalverteilungen

Die Mathematik und Statistik spricht von zwei- oder mehrgipflig, wenn eine Kurve und insbesondere eine Häufigkeitsverteilung mehrere Maxima hat.

Wenn in einer statistischen Stichprobe mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Eigenschaften vereinigt sind, können ihre jeweils häufigsten Werte in Form einer mehrgipfligen Verteilung (auch als mehrmodale Verteilung bezeichnet) durchkommen, oder es entsteht eine schiefe Verteilung.


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