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Mehmed II.

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Sultan Mehmed II. Fatih („der Eroberer“) (* 1. April [29. März?] 1430 in Edirne (Adrianopel); † 3. Mai 1481 in Gebze) war Sultan des Osmanischen Reiches 1444 und von 1451 bis 1481. Am 29. Mai 1453 eroberte er Konstantinopel und besiegelte damit das Ende des byzantinischen Reiches.

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Gentile Bellini: Mehmed II.

Er war der Sohn von Sultan Murad II. und Huma Hatun und war Vater von fünf Kindern (Tochter: Gevrehana Sultana; Söhne: Mustafa, Bayezit II., Cem, Korkut). Er kann aufgrund seiner zahlreichen Eroberungen als zweiter Gründer des osmanischen Reiches, neben Osman I. bezeichnet werden.

Mehmed II. war ein brillanter Staatsmann und Militärführer, ausgebildet von dem damals berühmten islamischen Gelehrten Akşemseddin. Er sprach sieben Sprachen flüssig und war ein großer Förderer von Literatur und Wissenschaft. Er ließ byzantinische philosophische und theologische Werke ins Arabische übersetzen.

Sein politisches Hauptziel war die Eroberung des byzantinischen Reiches und die Eroberung Konstantinopels. Die Hauptstadt des oströmischen Reiches fiel 1453 und wurde sogleich Hauptstadt des osmanischen Reiches. Seitdem ließ er sich als Beinamen „Fatih“ (arabisch: Eroberer) nennen.

Neben diesem Sieg erweiterte er das osmanische Gebiet um große Territorien, namentlich Serbien, Griechenland (Morea), die Walachei, Trapezunt, Bosnien, Karaman und Albanien. Er stieß sogar bis nach Italien vor und nahm die Stadt Otranto ein, welche allerdings nach seinem Tod wieder aufgegeben wurde.

Sultan Mehmed II. stärkte die osmanische Flotte mit dem Ziel, die venezianische Seehegemonie im Handel herauszufordern, was auch gelang. Zu diesem Zweck machte er durch die Eroberung der Halbinsel Krim (1475) das Schwarze Meer zu einem osmanischen Binnenmeer.

Neben seinen militärischen Eroberungen führte er eine zentralisierte und effektive Verwaltung des Reiches ein. Ebenso gab er eine schriftliche Gesetzessammlung des Hauses Osman heraus (Kanunname-i Ali Osman).

Des Weiteren erlebte unter seiner Herrschaft die osmanische Kultur einen urbanen Aufschwung. Mehr als 300 Moscheen, 57 Medresen (islamische Hochschulen) und 59 Bäder wurden unter seiner Ägide errichtet.

Der Topkapı-Palast in İstanbul bezeugt gleichermaßen bis heute die Regentschaft Mehmed II.

Vlad Tepes III sah ihn als seinen ärgsten Feind an. Als Mehmed II. nach Vlads Tod die Walachei einnahm, wurde er von unzähligen aufgespießten Leichen seiner vertrautesten Beamte empfangen.

Weblinks

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