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Medienkonzentration
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Unter Medienkonzentration versteht man den Grad, mit dem einzelne Unternehmensgruppen eine marktbeherrschende Stellung im Medienbereich einnehmen. Dies kann man sowohl unter dem Aspekt der Meinungsvielfalt als auch der unternehmerischen Kartellbildung kritisch beobachten. Eine monopolartige Position in Presse oder Fernsehen hat deshalb besondere Bedeutung, da zu befürchten steht, dass die Medienunternehmer ihre meinungsbildende Macht zu politischen Zwecken missbrauchen könnten.
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Situation in Deutschland
In Deutschland wird die Medienkonzentration vor allem aus geschichtlichen Erfahrungen kritisch beleuchtet: In der Weimarer Republik beherrschte der rechtskonservative Zeitungsverleger Alfred Hugenberg den Markt für Tageszeitungen und unterstützte damit aktiv die politischen Bestrebungen der Deutschnationalen.
Medienrecht
Die Medienkonzentration im Rundfunk wird aufgrund der Bestimmungen des 3. Rundfunkänderungsstaatsvertrages vom 15. Mai 1997 durch die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) sowie fallweise durch die Konferenz der Direktoren der Landesmedienanstalten (KDLM) festgestellt.
Kartell- und Wettbewerbsrecht
Für Presse und Rundfunk legt das GWB in § 38; Abs. 3 eine abgesenkte Interventionsschwelle bei der Fusionskontrolle fest.
Siehe auch
Weblinks
- Beteiligungsverhältnisse der deutschen Sender Publikation der KEK
- Pressekonzentration Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung
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