Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Medienkonzentration

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Medienkonzentration versteht man den Grad, mit dem einzelne Unternehmensgruppen eine marktbeherrschende Stellung im Medienbereich einnehmen. Dies kann man sowohl unter dem Aspekt der Meinungsvielfalt als auch der unternehmerischen Kartellbildung kritisch beobachten. Eine monopolartige Position in Presse oder Fernsehen hat deshalb besondere Bedeutung, da zu befürchten steht, dass die Medienunternehmer ihre meinungsbildende Macht zu politischen Zwecken missbrauchen könnten.

Inhaltsverzeichnis

Situation in Deutschland

In Deutschland wird die Medienkonzentration vor allem aus geschichtlichen Erfahrungen kritisch beleuchtet: In der Weimarer Republik beherrschte der rechtskonservative Zeitungsverleger Alfred Hugenberg den Markt für Tageszeitungen und unterstützte damit aktiv die politischen Bestrebungen der Deutschnationalen.

Medienrecht

Die Medienkonzentration im Rundfunk wird aufgrund der Bestimmungen des 3. Rundfunkänderungsstaatsvertrages vom 15. Mai 1997 durch die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) sowie fallweise durch die Konferenz der Direktoren der Landesmedienanstalten (KDLM) festgestellt.

Kartell- und Wettbewerbsrecht

Für Presse und Rundfunk legt das GWB in § 38; Abs. 3 eine abgesenkte Interventionsschwelle bei der Fusionskontrolle fest.

Siehe auch

Presserecht

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Medienkonzentration, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge