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Mechanische Verfahrenstechnik

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Die Mechanische Verfahrenstechnik ist eine Teildisziplin der Verfahrenstechnik und behandelt die Umwandlung von Stoff</b>systemen durch überwiegend mechanische Einwirkungen.

Mit Methoden der Mechanischen Verfahrenstechnik werden mechanisch beeinflussbare Systeme umgewandelt. Zu ihren Grundoperationen gehören:

  • die Verschiebung des Partikelgrößenbereichs hin zu kleineren Größen (Zerkleinern)
  • die Verschiebung des Partikelgrößenbereichs hin zu größeren Größen (Agglomerieren)
  • die Aufspaltung eines dispersen Systems in zwei disperse Systeme unterschiedlicher Zusammensetzung (Trennen)
  • das Zusammenführen mindestens zweier disperser Systeme unterschiedlicher Zusammensetzung zu einem dispersen System (Mischen)


Obwohl in der Regel keine Phasen</b>grenzen überwunden werden, können die Verfahren sehr energieaufwendig sein. So wird Zerkleinerungsprozessen vier Prozent des weltweiten Strombedarfs zugeschrieben (davon ein Prozent zur Zementherstellung).

Literatur

  • J. Schwedes: Mechanische Verfahrenstechnik, in: W. Beitz, K.-H. Küttner (Hrsg.): Dubbel - Taschenbuch für den Maschinenbau, 17. Auflage, Springer Verlag, Heidelberg, 1990, ISBN 3-540-52381-2
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