Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Mechanische Verfahrenstechnik
Aus Kefk.
Die Mechanische Verfahrenstechnik ist eine Teildisziplin der Verfahrenstechnik und behandelt die Umwandlung von Stoff</b>systemen durch überwiegend mechanische Einwirkungen.
Mit Methoden der Mechanischen Verfahrenstechnik werden mechanisch beeinflussbare Systeme umgewandelt. Zu ihren Grundoperationen gehören:
- die Verschiebung des Partikelgrößenbereichs hin zu kleineren Größen (Zerkleinern)
- die Verschiebung des Partikelgrößenbereichs hin zu größeren Größen (Agglomerieren)
- die Aufspaltung eines dispersen Systems in zwei disperse Systeme unterschiedlicher Zusammensetzung (Trennen)
- das Zusammenführen mindestens zweier disperser Systeme unterschiedlicher Zusammensetzung zu einem dispersen System (Mischen)
Obwohl in der Regel keine Phasen</b>grenzen überwunden werden, können die Verfahren sehr energieaufwendig sein. So wird Zerkleinerungsprozessen vier Prozent des weltweiten Strombedarfs zugeschrieben (davon ein Prozent zur Zementherstellung).
Literatur
- J. Schwedes: Mechanische Verfahrenstechnik, in: W. Beitz, K.-H. Küttner (Hrsg.): Dubbel - Taschenbuch für den Maschinenbau, 17. Auflage, Springer Verlag, Heidelberg, 1990, ISBN 3-540-52381-2
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mechanische_Verfahrenstechnik, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
