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McJob
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McJob ist eine Pejoration auf Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich; der Begriff stammt aus dem "Lexikon einer neuen Arbeitsgesellschaft" aus dem Roman "Generation X" von Douglas Coupland:
„Ein niedrig dotierter Job im Dienstleistungsbereich mit wenig Würde, wenig Nutzen und ohne Zukunft. Oftmals als befriedigende Karriere bezeichnet von Leuten, die niemals eine gemacht haben.“
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Allgemein wird er als eine Anspielung auf die durch das Unternehmen McDonald's angebotenen Niedriglohnarbeitsplätze verstanden.
Inhaltsverzeichnis |
Die durch den Begriff beschriebenen Arbeitsplätze
In den USA gehen den Arbeitnehmer im Rahmen der McJobs Ansprüche auf wichtige Sozialansprüche und Rechte verloren. Es gibt keine Sozial- und Rentenversicherung, keinen Kündigungsschutz und keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung. Viele Menschen können ihre Existenz trotz Arbeit nicht sichern. Vor allem Frauen mit Kindern geraten in Armut. In anderen Ländern ist der Niedriglohnbereich gesetzlich anders ausgestaltet.
Häufig werden diese Jobs aber auch
- von Studenten/Schülern ausgeübt, die nur selten voll ausgebildet werden müssen,
- als Übergangsjob bei Arbeitslosigkeit genutzt.
Kritik am Begriff
2003 ging McDonald's erfolglos gegen einen Eintrag von «McJob» im US-Wörterbuch Merriam-Webster's Collegiate Dictionary vor. In einer Imagekampagne will der Konzern 2006 gegen die ihrer Meinung nach Vorurteile über die Jobperspektiven vorgehen.
„Es gibt eine riesige Kluft zwischen der Wahrnehmung von außen und der innerbetrieblichen Wirklichkeit, für McDonald's zu arbeiten.“
– Vizepräsident für Personal in Nordeuropa, David Fairhurst, gegenüber britischen Medien
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McDonald's forderte im März 2007 das Oxford English Dictionary auf, den Eintrag von McJob wie folgt zu gestalten: "Einen Job, der stimulierend ist und sich auszahlt, der wirkliche Karriereaussichten ebenso bietet wie die Aneignung von Fähigkeiten, die ein Leben lang nützlich sind."
Literatur
Douglas Coupland: Generation X. Geschichten für eine immer schneller werdende Kultur. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar, 1995
Siehe auch
Weblinks
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