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Maxlrain

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Maxlrain ist ein Ortsteil der Gemeinde Tuntenhausen im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Maxlrain wurde unter dem Namen Mahsminreini bereits im 9. Jahrhundert urkundlich als Eigentum des Freisinger Bischofs erwähnt. Im 12. Jahrhundert werden die Maxlrainer als Eigenleute der Herren von Beyharting erwähnt. Wolf von Maxlrain liess 1523 die Lehensherrlichkeit des Freisinger Bischofs von Wallenburg auf seinen Sitz Maxlrain übertragen. 1734 kam nach dem Tod des letzten Maxlrainers Johann Maximilian Veit der gesamte Maxlrainer Stammbesitz an den Reichsgrafen Max von Rheinstein und Tattenbach. 1822 erbten ein Jahr nach der Umgestaltung der Hofmark in ein Patrimonialgericht die Grafen von Arco auf Valley den Besitz Maxlrain. 1848 kam es mit einer Verwaltungsreform im Königreich Bayern zum Ende der Hofmarken.

Schloss

Die ursprüngliche Burg, errichtet in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts, ist im Jahr 1577 abgebrannt. Das heutige Schloss ist ein Achteckbau mit 4 Ecktürmen und Anbauten:

  • Hauptbau: errichtet 1582-1585
  • Schlosskapelle (Rokoko): 1720
  • Wirtschaftsgebäude: 18. Jahrhundert
  • Schlossallee (Eichen und Linden): 18. Jahrhundert

1831 wurde die Dichterin Franziska von Hoffnaaß auf Schloß Maxlrain geboren.

Schlossbrauerei

Um 1730 erwirkte die Gräfin vom Kurfürsten Maximilian III. Joseph die Erlaubnis, braunes Bier zu brauen, indem sie nachwies, dass die braune Brauhaus-Gerechtigkeit schon seit mehr als 100 Jahren in Maxlrain exerziert worden sei.

1870 schließlich erwarb der berühmte Adlerjäger Max Graf von Arco-Zinneberg Maxlrain für seinen Sohn Ludwig, der mit seiner ersten Frau, einer Gräfin Schaesberg, den Ostflügel und mit seiner zweiten Frau, einer Prinzessin Lobkowicz aus Böhmen, den Westflügel hinzufügte und auch die Brauerei neu an der jetzigen Stelle errichtete.

Literatur

  • Die Reichsgrafschaft Hohenwaldeck und die Maxlrainer. Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern Heft 17: Landgericht Aibling und Reichsgrafschaft Hohenwaldeck. Bearbeitet von Franz Andrelang, München 1967.

Weblinks

Koordinaten: 47° 54' 01" N, 11° 59' 26" O

Wikipedia
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