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Mathematische Symbole

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In der Mathematik werden in Formeln und Gleichungen gewisse Symbole häufig verwendet. Die folgende Tabellen stellen eine Orientierungshilfe dar. Mehr über die Geschichte der mathematischen Symbolsprache können sie in dem Artikel: Mathematische Notation erfahren. Die verschiedenen Bezeichnungen sind nach Teilgebieten der Mathematik unterteilt. Außer den Links zu den Fußnoten [1], [2], [3], ... sind noch folgende Navigationshilfen verwendet worden:

  • [➚] - Link zu der Erklärung von einer in der Spalte Interpretation verwendeten Bezeichnung
  • [a], [b], [c], ... - Links zu anderen Interpretationen dieser Bezeichnung.

Inhaltsverzeichnis

Algebra

Körper- und Ringtheorie

Symbol Interpretation Relevante Artikel
\varepsilon [a]
Wikipedia
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Einheit in einem Ring Einheit
\operatorname{char}(K) die Charakteristik des Körpers K Charakteristik
\operatorname{char}\ K [1]
\mathbb{F}_q Galoiskörper von q Elementen Endlicher Körper
\operatorname{GF}(q)
L/K\, Körpererweiterung (L ist der Oberkörper) Körpererweiterung
L|K\,
L:K\,
[L:K]\, der Grad der Erweiterung L:K Erweiterungsgrad
[L:K]_{\operatorname{s}}\, [1] Separabilitätsgrad der Erweiterung L:K Separabilität
\overline{K}\, [1] der algebraische Abschluss des Körpers K Algebraischer Abschluss
\mathbb{K}(x_1,...,x_n) [2]


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Körper der rationalen Funktionen mit n Variablen Rationale Funktion
R\{x_1,...,x_n\}\,


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Potenzreihenring über den Ring R [3]


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Formale Potenzreihe
R[[x_1,...,x_n]]\,


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K(\xi_1,...,\xi_n)\, Der kleinste Oberkörper von K, der alle ξ1 bis ξn enthält Einfache Erweiterung
K\langle\xi_1,...,\xi_n\rangle\,


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\overline{K(\xi_1,...,\xi_n)} [4]


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Algebraische Erweiterung
der Quotientenkörper von K\{\xi_1,...,\xi_n\}\, [3]
K[X_1,...,X_n]\, Der kleinste Ring, der den Ring von K als Unterring und alle X1 bis Xn enthält. Polynomring, Polynom (Verallgemeinerung)

Mengenlehre

Kardinalzahlen

Symbol Interpretation Relevante Artikel
\aleph_0 die Mächtigkeit von \mathbb{N}[➚]
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,[5]

Kardinalzahl
\boldsymbol{a}
\aleph [6]


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die Mächtigkeit von \mathbb{R}[➚]
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\boldsymbol{c} [7]


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\aleph_1 die kleinste Kardinalzahl größer als \aleph_0
\aleph_n die kleinste Kardinalzahl größer als \aleph_{n-1}
\aleph_\omega die kleinste Kardinalzahl größer als alle \aleph_n

Ordinalzahlen und Ordnungstypen

Symbol Interpretation Relevante Artikel
\omega\, der Ordnungstyp (die Ordinalzahl) von \mathbb{N}[➚]
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,[5]

Ordinalzahl
\Omega_{\alpha}\, die kleinste Ordinalzahl, die den Ordnungstyp von Menge mit Mächtigkeit \aleph_\alpha darstellt[5]
\Omega\, die kleinste Ordinalzahl, die den Ordnungstyp von Menge mit Mächtigkeit \aleph_1 darstellt[5]
\pi\, der Ordnungstyp von \mathbb{Z}[➚]
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,[5]

\eta\, der Ordnungstyp von \mathbb{Q}[➚]
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,[5]

\lambda\, der Ordnungstyp von \mathbb{R}[➚]
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,[5]

\varepsilon\, [a]
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die kleinste Ordinalzahl größer als alle \omega^{\omega^{.^{.^{.^{\omega}}}}}[5]

Zahlentheorie

Zahlenmengen

Symbol Interpretation Relevante Artikel
\mathbb{N} die Menge der natürlichen Zahlen Natürliche Zahl
\mathbb{N}_0 die Menge der natürlichen Zahlen und die Null
\mathbb{Z} die Menge der ganzen Zahlen Ganze Zahl
\mathbb{Z_{+}} die Menge der positiven ganzen Zahlen
\mathbb{Q} die Menge der rationalen Zahlen Rationale Zahl
Bild:R mathscript.png [7]


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\mathbb{Q_+} die Menge der positiven rationalen Zahlen

(manchmal wird mit \mathbb{Q_+} die Menge der nicht negativen und mit \mathbb{Q_+^\times} die Menge der positiven rationalen Zahlen bezeichnet[8])

\mathbb{Q_+^\times}
\mathbb{Q}_{>0} [1]


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\mathbb{R} die Menge der reellen Zahlen Reelle Zahl
Bild:E mathscript.png [7]


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\mathbb{R_+} die Menge der positiven reellen Zahlen

(oder \mathbb{R_+} die Menge der nicht negativen und \mathbb{R_+^\times} die Menge der positiven reellen Zahlen[8])

\mathbb{R_+^\times}
\mathbb{R}_{>0} [1]


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\mathbb{C} die Menge der komplexen Zahlen Komplexe Zahl
\mathbb{H} die Menge der Quaternionen Hyperkomplexe Zahl
\mathbb{O} die Menge der Oktonionen
\mathbb{S} die Menge der Sedenionen

Teilbarkeit

Symbol Interpretation Relevante Artikel
a|b\, a teilt b Teilbarkeit
a\nmid b\, a teilt b nicht
Parser-Fehler (Unbekannter Fehler\parallel): a\parallel b\, a ist eigentlicher (nichttrivialer) Teiler von b (a ist also ungleich 1, − 1, b oder b)[3]
Parser-Fehler (Unbekannter Fehler\nparallel): a\nparallel b\, a ist kein eigentlicher Teiler von b
Parser-Fehler (Unbekannter Fehler\parallel): p^m\parallel b\, p^m|b\, und p^{m+1}\nmid b [9]
a\perp b\, a und b sind teilerfremd Teilerfremdheit
a\not\perp b\, a und b sind nicht teilerfremd

Elementare arithmetische Funktionen

Symbol Interpretation Relevante Artikel
(a,b)\, größter gemeinsamer Teiler von a und b Größter gemeinsamer Teiler und kleinstes gemeinsames Vielfaches
a\sqcap b [10]
\operatorname{ggT}(a,b)
\operatorname{GGT}(a,b)
a\sqcup b [10] kleinstes gemeinsames Vielfaches von a und b
\operatorname{kgV}(a,b)
\operatorname{KGV}(a,b)
\lfloor x \rfloor Ganzzahl-Funktion Gaußklammer
[ x ]\,
n!\, Fakultät von n Fakultät
!n\, Subfakultät von n Subfakultät
n\,¡ [11]
x^{\underline{m}}\, [11] Fallende Faktorielle Fallende Faktorielle, Pochhammer-Symbol
(x)_m\,
x^{\overline{m}}\, [11] Steigende Faktorielle Fallende Faktorielle, Pochhammer-Symbol
(x)^m\,
[a=b]\, nimmt den Wert 1, wenn a = b, sonst 0 [11]
[a\bot b]\, nimmt den Wert 1, wenn a und b teilerfremd sind, sonst 0 [11]

Multiplikative zahlentheoretische Funktionen

Symbol Interpretation Relevante Artikel
\varphi(n)\, Anzahl der primen Restklassen Modulo n Eulersche φ-Funktion
\varphi_\alpha(n)\, Jordansche Funktion[12],[13]
J_\alpha(n)\,
\lambda(n)\, [a]
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Liouvillesche Funktion[14]
\psi(n)\, [a]
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Dedekindsche ψ-Funktion
\mu(n)\, Möbiusfunktion Möbiusfunktion
\tau(n)\, Ramanujansche tau-Funktion S. A. Ramanujan
Anzahl der Teiler von n Teileranzahlfunktion
d(n)\, Anzahl der Teiler von n Teileranzahlfunktion
\sigma(n)\, Summe der Teiler von n Teilersumme
\varepsilon(n)\, 1 für n = 1 und 0 sonst (Einheitselement in der Gruppe der multiplikativen zahlentheoretischen Funktionen) Faltung
\iota(n)\, das inverse Element von μ(n) (1 für alle n)[15] Dirichletreihe der Möbiusfunktion, Faltung
I^0(n)\,
I_0(n)\,
\nu(n)\, Identität (n für alle n)
I(n)\,

Weitere Funktionen aus der analytischen Zahlentheorie

Symbol Interpretation Relevante Artikel
\Lambda(n)\, Mangoldt-Funktion Dirichletreihe der Λ-Funktion
\lambda(n)\, [a]
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Carmichael-Funktion Carmichael-Funktion
\Omega(n)\, die Anzahl der (nicht unbedingt unterschiedlichen) Primfaktoren von n Primfaktorzerlegung
\omega(n)\, die Anzahl der unterschiedlichen Primfaktoren von n
\pi(x)\, die Anzahl der Primzahlen kleiner gleich x Verteilung der Primzahlen, Primzahlsatz
\pi_{f(X)}(x)\, die Anzahl der natürlichen Zahlen n kleiner gleich x, für die | f(n) | eine Primzahl ist
T_{f}\underline{1}\, T_{f}\underline{1}(x)=\sum\nolimits_{n\leq x,\ n\in\mathbb{N}} f(n)\, [15] Atle Selberg, Primzahlsatz
\psi(x)\, [a]
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T_{\Lambda}\underline{1}\, [9],[15],[16],[17]
\Phi(x)\, T_{\varphi}\underline{1}\, [➚]
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,[16]

D(x)\, T_{d}\underline{1}\, [➚]
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,[18],[16]

\theta(x)\, \sum\nolimits_{p\leq x,\ p\in P}\ln p\,

wobei P die Menge der Primzahlen ist (Tschebischeffsche Funktion) [13],[16]

\vartheta(x)\,
L(s,\chi)\, Dirichletsche L-Reihe Dirichletsche L-Reihe

Quellen und Bemerkungen

  1. . a b c d e Bosch S., Algebra, Springer, 2004, ISBN 3-540-40388-4, amazon.de
  2. Koepf, W., Computeralgebra - Eine algorithmisch orientierte Einführung, Springer, 2006, ISBN 978-3-540-29894-6, amazon.de
  3. . a b c Naas J., Schmid H.L., Mathematisches Wörterbuch, B.G. Teubner Stuttgart, 1979, ISBN 3-519-02400-4
  4. Chevalley C., Introduction to the theory of algebraic functions of one variable, American Mathematical Society, New York, 1951
  5. . a b c d e f g h Natanson I.P., Theorie der Funktioen einer reellen Veränderlichen, Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main, 1977, ISBN 3 87144 2178 (auch in digitaler Form auf russisch bei INSTITUTE OF COMPUTATIONAL MODELLING SB RAS, Krasnojarsk)
  6. Hausdorff F., Grundzüge der Mengenlehre, Chelsea Publishing Company, 1949(1914), New York
  7. . a b c Kuratowski K., Introduction to Set Theory and Topology, Polish Scientific Publishers, 1961, Warszawa
  8. . a b Leutbecher A., Zahlentheorie, Springer, 1996, ISBN 3-540-58791-8, amazon.de
  9. . a b Ribenboim P., The New Book of Prime Number Records, Springer, 1996, ISBN 0-387-94457-5
  10. . a b Siemon, H., Einführung in die Zahlentheorie, Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2002, ISSN 1435-6511
  11. . a b c d e Graham R., Knuth D., Patashnik O.,Concrete Mathematics: A Foundation for Computer Science, Addison-Wesley, 1994, ISBN-10: 0201558025, amazon.com
  12. Schulte J., Über die Jordansche Verallgemeinerung der Eulerschen Funktion, uni-siegen.de (pdf)
  13. . a b Sándor J., Mitrinovic D., Crstici B., Handbook of Number Theory I, Springer, 2005, ISBN-10: 1402042159, amazon.com
  14. Liouville function, en.wikipedia.org
  15. . a b c Scheid, H., Zahlentheorie, BI-Wiss.-Verl., 1991, ISBN 3-411-14841-1
  16. . a b c d Chandrasekaran K., Introduction to analytic number theory, Springer, 1968
  17. Auch als Tschebischeffsche Funktion bekannt.
  18. Divisor summatory function, en.wikipedia.org
Wikipedia
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