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Maschinengewehr Schwarzlose

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Das Maschinengewehr Schwarzlose war die Standardmaschinenwaffe der Infanterie in der K.u.k. Armee Österreich-Ungarns vor und im ersten Weltkrieg. Die offizielle, militärische Bezeichnung lautete: Maschinengewehr 07/12.

Konstrukteur war Andreas Schwarzlose (aus Deutschland)

Es handelte sich hierbei um eins der wenigen bewährten MG mit einem verzögertem Massenträgheitsverschluss. Die Verzögerung des Verschlussteils erfolgte mittels eines Kniegelenks, der Eigenantrieb durch direkten Gasdruck (Rückstoßlader.)

Um einen reibungslosen Einsatz zu gewährleisten, war es notwendig gefettete Patronen zu verwenden. Die Gurtzuführung erfolgte von rechts, es war nur Dauerfeuer möglich.

Da das Schwarzlose-MG nur zehn funktionelle Teile hatte war sie sehr zuverlässig und wurde als Beutegut von den russischen und italienischen Truppen noch weiterbenutzt.

Die Waffe wurde noch im zweiten Weltkrieg von verschiedenen Armeen verwendet.

Technische Daten

Bild:IM001701.JPG
Schwarzlose MG 07/12
  • Kaliber 8 mm
  • 4 Züge mit Rechtsdrall
  • Vo ca. 610 m/s
  • Länge 1067 mm
  • Gurtzuführung von rechts
  • Schiebevisier bis 2800 m
  • Größte Schussweite ca. 4000 m
  • Feuergeschwindigkeit 500 Schuss min
  • Gewicht ca 20 kg - mit Dreibeinlafette ca 39 kg
  • Wasserkühlung
  • Verschossen wurde ein Kupfermantel - Weichbleigeschoss mit abgerundeter Spitze - Bezeichnung: 8x50r

Weblinks

Wikipedia
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