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Marktsoziologie
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Die Marktsoziologie behandelt das wirtschaftliche Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage - den "Markt" - soziologisch als antagonistischen sozialen Konflikt mit typisierbaren Figurationen.
Sie nimmt damit zahlreiche Problemfelder der Volkswirtschaftslehre soziologisch auf, etwa die Monopolbildung und deren Effekte (siehe auch Kapitalismus), und weitet sie auch in andere Bereiche aus, beispielsweise mit Georg Elwerts Konzept der "Gewaltmärkte" in die Politik. Von der Konsumsoziologie unterscheidet sie, dass sie auch die Angebotsseite untersucht.
Als Marktsoziologen arbeiten etliche Tauschtheoretiker, sodann erklärtermaßen Hans Albert.
Siehe auch Markensoziologie, Werbung
