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Mario Monti

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Mario Monti (2006)

Mario Monti (* 19. März 1943 in Varese, Italien) ist ein italienischer Politiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Er promovierte an der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi in Mailand zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften und absolvierte ein Postgraduierten-Studium an der Yale University in den Vereinigten Staaten.

Monti war Professor an den Universitäten Mailand, Trient und Turin. 1989 bis 1994 war er Rektor der Bocconi-Universität und dann bis 1999 deren Präsident.

Seit 2004 ist er Präsident der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi und Aufsichtsratsmitglied des Brüsseler Think Tanks Bruegel.

Karriere in der Europäischen Union

1995 wurde er EU-Kommissar für den Binnenmarkt. Dises Amt hatte er bis 1999 inne, dann wurde er bis 2004 Kommissar für Wettbewerb.

Der parteilose Monti wurde von der italienischen Regierung nach Ende seiner zweiten Amtszeit im Jahre 2004 nicht wieder nominiert; sein Nachfolger als Wettbewerbskommissar ist Neelie Kroes und sein Nachfolger als Italienischer Kommissar ist Franco Frattini.

Bekannt wurde er vor allem durch seine wettbewerbsrechtliche Politik gegenüber Microsoft und diversen Autokonzernen wie Volkswagen. Er ist ein wichtiger Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft in der deutschen Tradition.

Privates

Mario Monti ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mario_Monti, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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