Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Mariah Carey

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:Mariah Carey5 Edwards Dec 1998.jpg
Mariah Carey auf der Edwards Air Force Base im Dezember 1998

Mariah Carey (* 27. März 1970 in Huntington, Long Island, New York) ist eine US-amerikanische Pop- und R&B-Sängerin, Songschreiberin, Produzentin und Schauspielerin. Mit mittlerweile 17 Nummer-1-Hits und mehr als 170 Mio. verkauften Alben weltweit zählt sie zu den kommerziell erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Bekannt ist sie für ihren Stimmumfang von 5 Oktaven und ihre Fähigkeit, im Pfeifregister zu singen, welches sie in vielen Liedern demonstriert. Ebenso bekannt ist sie für das Belting, welches auch Sängerinnen wie Christina Aguilera, Patti LaBelle und Whitney Houston verwenden.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Jugend

Mariah Carey wurde am 27. März 1970 in Long Island im Bundesstaat New York als drittes Kind des venezolanischen Technikers Alfred Roy Carey und seiner Frau, der irischen Opernsängerin Patricia Hickey, geboren. Als multikulturelle Familie waren die Carey auf Grund rassistischer Anfeidungen gezwungen, im Laufe der Jahre mehrmals ihren Wohnort zu wechseln. 1973 ließen sich Careys Eltern schließlich scheiden; die Kinder wuchsen infolgedessen bei der alleinerziehenden Mutter auf.

Schon in der Schulzeit versuchte sich Carey als Backgroundsängerin. 1986 verließ sie die Schule. Sie jobbte in New York als Kellnerin und Garderobiere, wohnte in einer Wohngemeinschaft mit anderen Mädchen zusammen. Nebenher versuchte sie unablässig, als Sängerin Fuß zu fassen.

Musikalische Karriere

Entdeckung

Schließlich wurde 1988 Columbia Manager Thomas Mottola auf sie aufmerksam und nahm sie unter Vertrag.

1990-2000

Im Juni 1990 erschien ihr Debüt-Album "Mariah Carey" aus dem ihre ersten vier Nummer-1-Hits ("Vision Of Love", "Love Takes Time", "Someday" und "I Don't Wanna Cry") ausgekoppelt wurden. Der Titelsong ihres zweiten Albums "Emotions" wurde dann ihre fünfte Nummer 1 in den US-Billboard-Charts, womit Mariah einen Rekord aufstellte. Noch nie zuvor und auch niemals nach ihr erreichte eine Sängerin mit ihren ersten 5 Hitsingles die Peak Position der amerikanischen Charts. Im März 1992 gab Mariah einen Gastauftritt in der MTV Sendung "MTV Unplugged" welches im Mai desselben Jahres auf Video und CD veröffentlicht wurde. Der Nummer 1 Hit "I'll Be There" stammt aus diesem Album. 1993 heiratete Mariah ihren Manager Tommy Mottola, der inzwischen Präsident von Sony Music geworden war. Ebenfalls 1993 erschien das Album "Music Box", aus dem der Nummer 1-Hits "Dreamlover" und ihre Nummer-1-Hymne "Hero" stammen. 1994 brachte sie Ende Oktober ein Weihnachtsalbum namens "Merry Christmas" heraus, das seither mehrmals mit neuen Remixen und Bonusmaterial neuveröffentlicht worden ist. 1995 schrieb Mariah Pop-Geschichte, denn zum ersten mal in der Geschichte des Pop wurde eine Popsängerin von einem Rapper gefeaturet. Die offizielle Version sang sie solo, die Erfolgreiche, die von 0 auf 1 schoss, war mit dem Wu-Tang-Clan-Rapper Ol' Dirty Bastard. Die zweite Single des 1995er Albums "Daydream" war ein Duett mit der damals vierköpfigen Boyband Boyz II Men und hieß "One Sweet Day". Diese Single gilt bis heute als die erfolgreichste Single aller Zeiten, da sie von 0 auf 1 in den Charts einstieg und sch dort 16 Wochen lang hielt. In dem Song geht es um den kürzlich zuvor verstorbenen Dave Cole, ein Produzent mit dem die fünf Performer des Songs zusammengearbeitet haben und mit welchem sie befreundet waren. 1996 erschien mit "Always Be My Baby" der dritte Nummer 1 Hit des Albums. 1997 war ein schweres Jahr für Mariah Carey, da sie sich nun von ihrem Mann scheiden ließ und mit einem neuen Manager das Album "Butterfly" releaste. Von vielen Stimmen, Kritikern und Fans zählt "Butterfly" zu Mariahs besten Alben, wenn nicht das beste. Die Lead-Single "Honey" stieg ebenfalls von 0 auf 1. Mariah Carery ist die einzige Sängerin die das mit 3 Singles geschafft hat. Als nach einer längeren Single-Pause in den USA "My All" erschien und auf Nummer 1 ging, hatte Mariah zum zweiten Mal in ihrer Karriere 5 Nummer 1 Hits in Folge verbucht. Um auch 1998 ein Album veröffentlicht zu haben, erschien eine Sammlung ihrer Nummer 1 Hits bis dahin mit einigen Bonus-Tracks. 1999 kam sie dann mit neuem Material namens "Rainbow". Darauf zu finden sind die Nummer 1 Hits "Heartbreaker" und "Thank God I Found You".

2001-2004

In dem Film "Glitter", der 2001 herauskam, verkörperte sie eine Sängerin der 80-er Jahre. Der Film wurde ein Flop und wurde für die Goldene Himbeere als schlechtester Film des Jahres nominiert. Während der Film dieser unrühmlichen Auszeichnung entging, gewann Carey mit Ihrer Darstellung die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin des Jahres. 2001 verließ sie ihre Plattenfirma Sony und wechselte zu Virgin Records. In diesem Jahr spielte sie in einem weiteren Kinofilm mit. Der ständige Stress forderte jedoch seinen Tribut. Carey erlitt im Juli 2001 einen Nervenzusammenbruch und musste in einer Klinik behandelt werden. Die Umsatzzahlen gingen zurück und Virgin Records trennte sich wieder von Carey. 2002 nahm sie jedoch Universal Records unter Vertrag. Carey konnte bald wieder große Erfolge verzeichnen. 2003 absolvierte die Sängerin eine große Welttournee.

2005-heute

"Don't Forget About Us" ist ihr 17. Nummer-1-Hit in den Billboard-Charts. Carey liegt damit nur noch hinter den Beatles, die 20 Nummer-Eins-Hits in den USA erreichten, und Elvis Presley, der 18 Nummer-Eins-Hits erreicht. Das Album "The Emancipation of Mimi" ist sehr erfolgreich und hat sich inklusive der Singles in den USA bereits über neuneinhalb Millionen mal verkauft. Bei der 48. Grammy Verleihung bekam sie drei von acht Awards und war die erfolgreichste Künstlerin des Abends. Im April 2006 veröffentlichte sie in den USA die beiden Titel Say Somethin' mit Snoop Dogg und Fly Like A Bird. Im März 2007 war sie auf dem Titelbild des Playboy zu sehen.[1]

Diskografie

Für die ausführliche Album/DVD/VHS-Diskografie inklusive Chartplatzierungen siehe Hauptartikel Mariah Carey/Diskografie

Alben

US-Nummer 1 Hits

  • 1990: Vision Of Love (Mariah Carey)
  • 1990: Love Takes Time (Mariah Carey)
  • 1991: Someday (Mariah Carey)
  • 1991: I Don't Wanna Cry (Mariah Carey)
  • 1991: Emotions (Emotions)
  • 1992: I'll Be There (MTV Unplugged)
  • 1993: Dreamlover (Music Box)
  • 1994: Hero (Music Box)
  • 1995: Fantasy (Daydream)
  • 1995: One Sweet Day with Boyz II Men (Daydream)
  • 1996: Always Be My Baby (Daydream)
  • 1997: Honey (Butterfly)
  • 1998: My All (Butterfly)
  • 1999: Heartbreaker (Rainbow)
  • 2000: Thank God I Found You (Rainbow)
  • 2005: We Belong Together (The Emancipation Of Mimi)
  • 2005: Don't Forget About Us (The Emancipation Of Mimi)

DVD/VHSs

  • 1991: Mariah Carey:The First Vision (VHS)
  • 1992: MTV Unplugged (VHS)
  • 1994: (Here Is) Mariah Carey (VHS)
  • 1996: Fantasy: Mariah Carey at Madison Square Garden (DVD)
  • 1998: VH-1 Divas Live (DVD)
  • 1999: Mariah Carey Around The World (DVD)
  • 1999: Number 1's (DVD)
  • 2001: Mariah Carey: Unauthorised
  • 2005: Live 8 - One Day One Concert One World (DVD)
  • 2006: Definition of a Diva (DVD, nicht offiziell)
  • 2006: Say Somethin' (DVD Single/ nur in UK)
  • 2006: (Here Is) Mariah Carey (DVD)
  • 2006: MTV Unplugged (DVD)

Singles

Für die ausführliche Single-Diskografie inklusive Chartplatzierungen siehe Hauptartikel Mariah Carey/Diskografie.

  • 1990: Vision Of Love (#1)
  • 1990: Love Takes Time (#1)
  • 1991: Someday (#1)
  • 1991: I Don't Wanna Cry (#1)
  • 1991: There's Got To Be A Way
  • 1991: Emotions (#1)
  • 1992: Can't Let Go
  • 1992: Make It Happen
  • 1992: I'll Be There (#1)
  • 1992: If It's Over
  • 1993: Dreamlover (#1)
  • 1993: Hero (#1)
  • 1994: Without You
  • 1994: Anytime You Need A Friend
  • 1994: Never Forget You
  • 1994: Endless Love (Luther Vandross & Mariah Carey)
  • 1994: All I Want For Christmas
  • 1994: Joy To The World
  • 1994: Jesus born on this Day ( Promo )
  • 1994: Miss you most ( at Christmas Time ) ( Promo )
  • 1995: Fantasy (#1)
  • 1995: One Sweet Day (#1)
  • 1996: Open Arms ( nicht in USA )
  • 1996: El amor que sone (Open Arms spanish - nur Mexico )
  • 1996: Always Be My Baby (#1)
  • 1996: Forever
  • 1996: Underneath the Stars ( USA Promo )
  • 1997: Honey (#1)
  • 1997: Butterfly
  • 1998: Breakdown
  • 1998: The Roof (Back In Time)
  • 1998: My All (#1)
  • 1998: Mi Todo ( My All spanish - nur Mexico )
  • 1998: Stay Awhile/My All
  • 1998: Whenever you call ( Promo)
  • 1998: Sweetheart (JD & Mariah Carey)
  • 1998: When You Believe (Whitney Houston & Mariah Carey)
  • 1999: I Still Believe
  • 1999: Pure Imagination/I still believe Remix
  • 1999: Do you know where you're going to? ( Promo Europa + Brasilien )
  • 1999: Heartbreaker (#1)
  • 2000: Thank God I Found You (#1)
  • 2000: Against All Odds
  • 2000: Crybaby
  • 2000: Can't Take That Away (Mariah's Theme)
  • 2000: After Tonight ( Promo Europa )
  • 2000: Bliss ( nur Taiwan )
  • 2000: X-Girlfriend ( nur Taiwan )
  • 2001: Loverboy
  • 2001: Never Too Far
  • 2001: Don't Stop ( funkin' for Jamaica )
  • 2001: Reflections (Care Enough)( nur Japan + Südkorea )
  • 2001: Lead the Way ( Promo Spanien )
  • 2001: Last Night a DJ saved my Life ( Promo Spanien + Frankreich )
  • 2001: Want you ( Promo Frankreich )
  • 2001: Never Too Far/Hero Medley
  • 2002: Through The Rain
  • 2002: Irresistable ( Promo USA, nur Vinyl )
  • 2002: The One ( Promo USA )
  • 2003: Boy (I Need You)
  • 2003: I Know What You Want (Busta Rhymes feat. Mariah Carey)
  • 2003: Bringin' On The Heartbreak
  • 2004: U Make Me Wanna (Jadakiss feat. Mariah Carey)
  • 2005: It's Like That
  • 2005: We Belong Together (#1)
  • 2005: Shake It Off
  • 2005: Get Your Number
  • 2005: Don't Forget About Us (#1)
  • 2006: So Lonely
  • 2006: Fly Like A Bird
  • 2006: Say Somethin'

Label(s)

Tourografie

  • 1993: Music Box Tour
  • 1996: Daydream Tour
  • 1998: Butterfly Tour
  • 2000: Rainbow Tour
  • 2003 bis 2004: Charmbracelet Worldtour
  • 2006: The Adventures of Mimi Tour

Filmografie

  • 1999: Der Junggeselle (The Bachelor)
  • 2001: Glitter
  • 2002: Ally McBeal (Gastauftritt in der US-Serie)
  • 2002: Wise Girls (oder: Drei Engel gegen die Mafia)
  • 2003: Death of a Dynasty
  • 2005: State Property 2
  • 2007: Tennessee

Auszeichnungen

  • American Heroes Award (2003, 2005)
  • American Music Award (1991, 1992, 2 x 1993, 1995, 2 x 1996, 1998, 2000, 2005)
  • Aretha Franklin Award (1998)
  • ASCAP Pop Award (1997)
  • Australien Record Industry Association Award (3 x 1994)
  • Bambi (2005)
  • Billboard Music Award (6 x 1991, 2 x 1992, 1993, 4 x 1996, 1998, 1999, 2002, 5 x 2005)
  • Blockbuster Award (1995, 2 x 1996, 1997, 1999, 2000)
  • BMI Pop Award (4 x 1991, 1992, 3 x 1993, 1994, 3 x 1995, 1996, 4 x 1997, 1998, 4 x 1999)
  • Capital FM Music Award (2005)
  • DMX Music Award (2000)
  • Echo (1995)
  • Filmkritiker Award der BROADCAST FILM CRITICS ASSOCIATION (1999)
  • Grammy (2 x 1991, 3 x 2006)
  • Groovevolt Award (4 x 2004, 2005, 6 x 2006)
  • Howard Humanitarian Award of Congressional Award Foundation (1999)
  • International Achievement In Arts Award (1998)
  • Jammy Award (4 x 2006)
  • Lady of Soul Award (2 x 2005)
  • Long Island Music Award (1998)
  • Make-A-Wish Foundation's 2000 Chris Grecius (2001)
  • MTV Asia Lifetime Achievement Award (2004)
  • MTV European Music Award (1994)
  • MTV India Award (2005)
  • MTV Music Video Award (2005)
  • MTV Total Request Live Award (2003, 2006)
  • NAACP Image Award (1999, 2006)
  • National Dance Music Award (3 x 1996)
  • New York City Music Award (1991, 2003)
  • NRJ Radio Award (2000, 2003)
  • Otto Award Bravo Magazin (1994, 1995, 1996, 1997)
  • Quincy Jones Award (2003)
  • Radio 100 Kiss Award (2005)
  • Radio Music Award (2001, 4 x 2005)
  • Recording Academy Honors for outstanding achievements XM Nation Music Award (2005)
  • Recording Industry Association of America commemorative award (2003)
  • Rockefeller Center Award (2x 1994)
  • Rolling Stone Award (1991)
  • Smash Hits Award (1994, 1995)
  • Soul Train Award (3 x 1990, 2x 2006)
  • Teen Choice Award (2 x 2005)
  • The Reign Outstanding Achievement Award (2005)
  • VH-1 Award (1997)
  • VIBE Award (4 x 2005)
  • World Music Award (3 x 1995, 4 x 1996, 2 x 1998, 2 x 2000, 2003, 4 x 2005)

Quellen

  1. Yahoo!-News: Mariah Carey zieht sich für den "Playboy" aus

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Mariah Carey – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

cbk-zam:Mariah Carey

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mariah_Carey, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge