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Margarete Beutler

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Margarete Beutler (* 13. Juli 1884 in Breslau; † Juni 1949 in Tübingen) war eine deutsche Frauenärztin und Lyrikerin.

Inhaltsverzeichnis

Kurzbiografie

Die promovierte Gynäkologin Margarete Beutler lebte bis 1925 in Berlin, danach in München und in Tübingen, wo sie verstarb. Sie wirkte als Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Französischen. In den Schriften zum „Café Größenwahn“ und zum „Romanischen Café“, wo sie gerne verkehrte und bekannt war, wird erwähnt, dass sie 1925 „verschollen“ sei. Vermutlich ist sie aber mit ihrem Mann nach München gezogen. Sie war mit Friedrich Freksa (Pseudonym, bürgerlich: Kurt Friedrich-Freksa), einem Romanautor und Kriminalautor, verheiratet. Sie schrieb auch unter den Pseudonymen „Margit Friedrich“, und „Margarete Friedrich-Freksa“. Sie schrieb in ihrer Berliner Zeit (bis etwa 1925) im Berliner Dialekt und zählte sich selbst zur sogen. Bohème (vgl. ihr Buch Leb wohl, Bohème! Ein Gedichtbuch, 1911) und zu den sogen. Dirnenliedern, deren Milieu sie beschrieb. Gedichte aus ihrem ersten Gedichtband (1903) sind auch in die Gedichtsammlung Lieder aus dem Rinnstein von Hans Ostwald (Hrsg.) aufgenommen worden.

Lyrik

  • Gedichte (1903)
  • Neue Gedichte (1908)
  • Leb wohl, Bohème! Ein Gedichtbuch (1911)
  • Das Lied des Todes (Versdr. - 1913)
  • Aus der Melodie des Lebens (Gedichte, 1927)
  • Das ferne Läuten (Verse, 1930)

Herausgeber-Arbeit

  • J.J.C. Grimmelshausen, Trutz-Simplex oder Ausführliche und wunderseltsame Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin Landstörzerin Courage (1921)

Quellen

Weblinks

Wikipedia
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