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Mannitolhexanitrat
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
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| Allgemeines | |||
| Name | Mannitolhexanitrat (MHN) | ||
| Andere Namen | Nitromannit, Dilangil, Hypertenain, Manex, Manitrin, Maxitat, Medemanol, Nitranitrol | ||
| Summenformel | C6H8N6O18 | ||
| CAS-Nummer | 15825-70-4 | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 452,16 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 1,604 g·cm-3 | ||
| Schmelzpunkt | 112,3 °C | ||
| Siedepunkt | ? | ||
| Verpuffungspunkt | 185°C | ||
| Explosion bei | 120°C | ||
| Dampfdruck | ? Pa (? °C) | ||
| Löslichkeit | löslich in Aceton, Ether, heißem Alkohol | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze |
R: ? | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Mannitolhexanitrat oder auch Nitromannit ist ein selten gebrauchter Sprengstoff. Es kann es sowohl als Initialsprengstoff als auch als Hauptladung verwandt werden. Aufgrund seiner geringen Stabilität wird es in Europa nicht verwendet, da man es durch andere stabilere Sprengstoffe ersetzen kann. Nur in den USA hat es eine gewisse Bedeutung als Sprengkapselfüllung erlangt. Es wird mit Ammoniumcarbonat stabilisiert und muss absolut säurefrei sein, da es sonst spontan detonieren kann.
Es wird durch die sechsfache Nitrierung von Mannitol mit Nitriersäure gewonnen. Die Herstellung in ungesicherten Labors ist dringend aus ersichtlichen Gründen bezogen der geringen Stabilität abzuraten. Herstellung durch Laien ist ebenfalls abzuraten da diese meist die erforderlichen Laborgeräte und Kühler nicht besitzen. Schon bei einer Gemischtemperatur von 18°C droht alles zu explodieren.
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