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Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung

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Bild:ZEW Mannheim.jpg
Ehemaliges Hauptgebäude des MZES im Quadrat L7 (bis Dezember 2006)

Das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) ist ein 1989 gegründetes interdisziplinäres Forschungsinstitut der Universität Mannheim. Es ist mittlerweile im Mannheimer Quradrat A5 unweit des Schlosses untergebracht.

Das Institut widmet sich der Erforschung der gesellschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung Europas. Schwerpunkte liegen in der vergleichenden Europaforschung und der Untersuchung des europäischen Integrationsprozesses. Das MZES betreibt vorwiegend Grundlagenforschung, die durch eingeworbene Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Stiftungen für die wissenschaftliche Forschung und die Forschungsförderung der EU finanziert wird. Zudem widmet sich das MZES, das eng mit der Fakultät für Sozialwissenschaften zusammenarbeitet, auch der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Derzeit sind am MZES rund 70 Wissenschaftler und etwa 60 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt, womit es das größte Institut der Universität Mannheim ist.

Direktor des MZES ist der österreichische Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang C. Müller. Bereichsleiter der Arbeitsbereiche sind Prof. Bernhard Ebbinghaus (Arbeitsbereich A, Soziologie) und Prof. Franz Urban Pappi (Arbeitsbereich B, Politikwissenschaft). Gemeinsam bilden der Direktor und die Leiter der beiden Arbeitsbereich den leitenden Vorstand des Instituts. Pappis Vorgängerin Prof. Beate Kohler-Koch ist am MZES u.a. noch als Projektleiterin für das EU-Exzellenznetzwerk CONNEX (Connecting Excellence on European Governance) tätig.

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