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Manifest von Braunschweig

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel erläutert das "Manifest von Braunschweig" von 1792, für das "Braunschweiger Manifest" von 1870 siehe dort.

Das Manifest von Braunschweig (französisch: « Manifeste de Brunswick ») ist ein Aufruf, der in der Folge der Französischen Revolution angeblich vom Oberbefehlshaber der Preußischen Truppen, dem Feldmarschall und Herzog von Braunschweig Karl Wilhelm Ferdinand am 25. Juli 1792 an die aufständische Pariser Bevölkerung gerichtet wurde. Tatsächlich jedoch soll der Text von einem französischen Emigranten namens Limon stammen.

Das Manifeste de Brunswick drohte die Plünderung von Paris an, falls der Familie König Ludwig XVI. auch nur die geringste „Beleidigung“ zuteil würde sowie in diesem Falle eine "exécution militaire" (eigentlich „standrechtliche Erschießung“) von Paris.

Das Manifest erreichte jedoch genau das Gegenteil: Am 10. August 1792 stürmten die „Sansculottes“ sowie anderer Aufständische das Palais des Tuileries, töteten die Schweizergarde und brachten die königliche Familie in den Temple, eine ehemalige Festung des Templerordens, wo sie streng bewacht wurde.

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