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Mandarinente
Aus Kefk.
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| Bild:Mandarin ducks.jpg Mandarinenten (Aix galericulata) | ||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Aix galericulata | ||||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Die Mandarinente (Aix galericulata) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae). Sie gehört, wie die Brautente, zur Gattung Aix.
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen
Die Mandarinente gehört zu den "Glanzenten", deren Name vom metallischen Glanz ihres Gefieders stammt. Sie ist meist relativ klein, kann jedoch auch bis zu 46 cm lang werden. Den prächtigen, bunten Erpel erkennt man leicht an seinem grün-metallischen Schopf, dem kastanienbraunen "Backenbart" und den orangefarbenen Flügelfedern. Das graubraune Weibchen ist vergleichsweise unscheinbar, hat einen weißen Augenring mit Streifen, ein weißes Kinn und eine gefleckte Unterseite.
Verbreitung
Die ursprüngliche Heimat der Mandarinenten sind Nordostchina und das Amurgebiet, wo es noch etwa 1.000 Paare gibt, sowie Japan mit etwa 5.000 Paaren. Dort ist sie jedoch heute stark bedroht.
Inzwischen findet man sie fast überall auf der Welt in Parks und Zierteichen, zum Teil auch als Gefangenschaftsflüchtling oder Neozoon, beispielsweise in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, in den Niederlande und in Südengland. Der europäische wildlebende Bestand scheint mit geschätzten 7.000 Brutpaaren mittlerweile den asiatischen zu übertreffen.
Insgesamt gibt es laut IUCN etwa 65.000 Mandarinenten. Der Gesamtbestand gilt als ungefährdet.
Lebensweise
Die Mandarinente brütet in Baumhöhlen. In ihrer natürlichen Umgebung ist sie sehr scheu und hält sich vorwiegend in der dichten Ufervegetation von Flüssen und Seen versteckt. Dabei fliegt sie sehr geschickt durch die Zweige hindurch und klettert mit ihren spitzen Krallen im Geäst der Bäume herum.
Mandarinenten sind sehr kälteunempfindlich. Da sie überdies eine sehr große Ortstreue besitzen, können sie in Mitteleuropa freilebend gehalten werden. Sie suchen ihre Nahrung überwiegend auf dem Land, wobei sie auch große Samen wie Eicheln und Bucheckern unzerkaut verschlucken.
Die Mandarinente legt in ihrer Baumhöhle 6 bis 10 weiße Eier, die 5 cm groß sind, und brütet diese in etwa 31 Tagen aus. Dank ihrer spitzen Krällchen und langen Schwanzfedern zum Abstützen können sich bereits die Küken genauso sicher in den Zweigen bewegen wie ihre Eltern.
Symbolik
In China gilt die Mandarinente als Symbol für eheliche Treue, wobei männliche Mandarinenten auch dafür bekannt sind, artfremde Entenweibchen zu vergewaltigen. In der Qing-Dynastie war sie überdies Abzeichen der Zivilbeamten des 7. Ranges.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Mandarinente – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Aix galericulata in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2006. Eingestellt von: BirdLife International, 2004. Version vom 11. Mai 2006
Mandarin duck.jpg
junger Erpel |
Aix galericulata5.jpg
ausgewachsener Erpel |
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