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Makrozytose
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Als Makrozytär (makros, griechisch für groß) bezeichnet man in der Medizin Erythrozyten, deren mittleres Erythrozytenvolumen (MCV) im Vergleich zum Normalfall auf über 98 Femtoliter (fl) erhöht ist.
Wenn gleichzeitig eine Blutarmut besteht, spricht man von einer makrozytären Anämie.
Eine Makrozytose wird u. a. beobachtet
- während der Behandlung einer Mangelanämie (regenerativ),
- bei Rauchern,
- bei Leberzirrhose,
- bei Alkoholismus auch bis zu vier Monate nach Beendigung des Alkoholkonsums und
- bei Vitamin B12- oder Folsäure-Mangel.
Quelle
Thomas L (Hrsg.): Labor und Diagnose. 5. Aufl. (1998). S. 486. TH-Books-Verl.-Ges. Frankfurt/Main. ISBN 3-9805215-3-2.
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