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Maintal

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Maintal.png
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Koordinaten: Koordinaten: 50° 9′ N, 8° 50′ O50° 9′ N, 8° 50′ O
Höhe: 100 m ü. NN
Fläche: 32,4 km²
Einwohner: 37.651 (29. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 1162 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63477
Vorwahlen: 06181; 06109 in Bischofsheim
Kfz-Kennzeichen: MKK, bis 30. Juni 2005: HU
Gemeindeschlüssel: 06 4 35 019
Adresse der
Stadtverwaltung:
Klosterhofstraße 4-6
63477 Maintal
Webpräsenz:
Bürgermeister: Erhard Rohrbach

Die Stadt Maintal liegt am Main zwischen Frankfurt am Main und Hanau und gehört dem Main-Kinzig-Kreis als dessen zweitgrößte Stadt nach Hanau an.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinden und -kreise

Maintal grenzt im Norden an die Gemeinden Niederdorfelden und Schöneck, im Osten an die Stadt Hanau, im Süden an die Stadt Mühlheim am Main (Kreis Offenbach) und die kreisfreie Stadt Offenbach sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main.

Stadtgliederung

Maintal gliedert sich in die Stadtteile Dörnigheim, Bischofsheim, Hochstadt (Sitz der Stadtverwaltung) und Wachenbuchen.

Einwohnerzahl

  • Gesamt: 39.610 (Haupt- & Nebenwohnsitze / 30. Juni 2006)
  • Dörnigheim: 16.019
  • Bischofsheim: 14.514
  • Hochstadt: 5.525
  • Wachenbuchen: 3.552

Geschichte

Die Stadt wurde am 1. Juli 1974 im Zuge der Hessischen Gebietsreform aus der Stadt Dörnigheim und den drei Gemeinden Bischofsheim, Hochstadt und Wachenbuchen gebildet. In einer Umfrage vor der Zusammenlegung schlugen die meisten Bürger den Namen "Mainstadt" vor.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 37,4 17 42,7 19
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 34,6 16 39,9 18
GRÜNE BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 9,0 4 8,7 4
FDP Freie Demokratische Partei 7,6 3 4,6 2
REP DIE REPUBLIKANER 3,3 2 4,0 2
WAM Wahlalternative Maintal - Soziale Gerechtigkeit 7,2 3
InJu Initiative Jugend 0,7 0
gesamt 100,0 45 100,0 45
Wahlbeteiligung in % 37,6 44,3

Städtepartnerschaften

  • Luisant (Frankreich), seit 11. April 1974
  • Moosburg (Österreich), seit 21. Oktober 1976
  • Esztergom (Ungarn), seit 15. Juli 1993
  • Katerini (Griechenland), seit 20. März 1994

Wirtschaft und Infrastruktur

Die wahrscheinlich bekannteste Maintaler Firma ist die Rasmussen GmbH, deren Schlauchschellen und Schlauchverbinder in vielen Autos zu finden sind. Große Gewerbegebiete mit Autozuliefer-, Metall-, Einzelhandel- und Dienstleistungsbetrieben, auch zur Versorgung von Hanau. Wichtige Unternehmen in Maintal sind

Verkehr

Maintal ist über die so genannte „nordmainische Eisenbahn“ mit Frankfurt am Main und Hanau verbunden. Die beiden Bahnhöfe Maintal West (bis Juni 1997 Bischofsheim-Rumpenheim) und Maintal Ost (bis Juni 1997 Hochstadt-Dörnigheim) liegen im Stadtgebiet. Über die Autobahn A 66 ist Maintal an Frankfurt am Main und über das Hanauer Kreuz mit der A 45 (Dortmund–Aschaffenburg) verbunden. Nächstgelegener Verkehrslandeplatz ist Gelnhausen, ein Segelfluggelände besteht in Langenselbold. Zwei Autofähren über den Main verbinden Maintal mit Mühlheim am Main und Rumpenheim, einem Stadtteil von Offenbach am Main. Weiterhin verfügt Maintal über ein Stadtbusnetz, welches die Maintaler Stadtteile untereinander verbindet und Maintal mit der Frankfurter U-Bahnstation Enkheim sowie mit Hanau verbindet. Das Angebot ist gut ausgebaut, in Enkheim besteht nachts bis zur letzten U-Bahn Anschluss nach Maintal.

Bildung

Im Stadtteil Bischofsheim befinden sich die Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik, sowie eine Gesamtschule (Erich-Kästner-Schule) und ein Gymnasium (Albert-Einstein-Schule). Zudem ist in Bischofsheim auch die Europäische Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (ESaK) beheimatet.

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Maintal, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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