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Magnetisierung
Aus Kefk.
| Physikalische Größe | |||
|---|---|---|---|
| Name | Magnetisierung | ||
| Formelzeichen der Größe | M | ||
| Größen- und Einheitensystem | Einheit | Dimension | |
| SI | |||
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Magnetisierung (Formelzeichen M) ist eine physikalische Größe zur Charakterisierung des magnetischen Zustands eines Materials, die sich berechnet als das magnetische Moment μ pro Volumen V:
Da das magnetische Moment ein Vektor ist, ist auch die Magnetisierung ein Vektor.
In Permanentmagneten ist eine dauerhafte Magnetisierung vorhanden (s.a. Ferromagnetismus). In paramagnetischen Materialien ist die Magnetisierung in erster Näherung proportional zur magnetischen Flussdichte (s.a. Curiesches Gesetz) und zeigt in die selbe Richtung. In diamagnetischen Materialien ist sie ebenfalls in erster Näherung proportional zur magnetischen Flussdichte, zeigt aber in die entgegengesetze Richtung.
Außerdem steht die Magnetisierung mit der magnetischen Flussdichte B und der magnetischen Feldstärke H über folgende Gleichung im Zusammenhang.
Magnetisierung in der Geologie/Mineralogie
Mineralien und Gesteine können bei ihrer Entstehung auf verschiedene Arten eine bleibende Magnetisierung erhalten, wobei das Magnetfeld der Erde jeweils die Polarisierung vorgibt:
- Thermisch remanente Magnetisierung (TRM): Die magnetische Ausrichtung der Mineralien in einer Schmelze wird durch Abkühlen unter die Curie-Temperatur fixiert.
- Chemisch remanente Magnetisierung (CRM): Mineralien, welche durch eine chemische Reaktion (z.B. Oxidation, Reduktion) zu magnetisierbaren Mineralien werden, richten sich bei der Umwandlung aus.
- Detritisch remanente Magnetisierung (DRM): magnetisierbare Mineralkörner richten sich bei der Sedimentation in der Wassersäule nach dem Magnetfeld der Erde aus und lagern sich mit dieser Ausrichtung auf dem Sediment ab.
- Postdetritisch remanente Magnetisierung (pDRM): Mineralien richten sich nach der Ablagerung im unverfestigten Sediment aus.
Siehe auch
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