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Magnetfilm
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Magnetfilm ist ein Gegenstand der analogen Tonfilmtechnik.
Im Gegensatz zur Lichtton-Technik besteht in der Magnetton-Technik der Tonträger aus perforiertem Filmmaterial (daher auch der umgangssprachliche Name "Perfo"), das mit einer magnetisierbaren Beschichtung versehen ist, ähnlich dem Magnettonband, die zur Aufnahme des Filmtones dient. Der Magnetfilm hat in der Regel dieselben Abmessungen wie der zugehörige Bildträger. Zu einem Normalfilm synchronisiert man 35-mm-Magnetfilm. Zur Vorführung im Kino ist ein analoges Tongerät im Filmprojektor eingebaut. Der Tonstart erfolgt zu einem genau definierten Zeitpunkt nach dem Bildstart, damit nach dem Anlaufen der Schwungmasse des Gerätes der Ton nicht verzerrt wiedergegeben wird. Es gibt weiterhin auch so genanntes Split, das Magnetfilm von 17½ mm Breite bezeichnet. Das System ist auch für 16 mm und Super 8-Film in Gebrauch.
Magnetfilm wurde ab Ende der 1990er Jahre zusehends von digitalen Medien wie z.B. DAT, Mehrspurrekordern, Dubbern oder Workstations verdrängt. Ausschlaggebend waren hierfür die erheblichen Kosten für Aufnahme- und Wiedergabegeräte, notwendige Rauschunterdrückungssysteme und Filmmaterial. Spätestens durch die Etablierung des Internet in der Filmbranche welches den schnellen und kostengünstigen Datenaustausch und somit den Wegfall von Transportkosten bedingte ist Magnetfilm weitestgehend vom Markt verschwunden.
Siehe auch: Startband
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