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Magnetaufzeichnung

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Eine Magnetaufzeichnung (oder Magnetbandaufzeichnung, kurz MAZ) ist eine elektronische analoge oder digitale Aufzeichnung von Inhalten visueller, akustischer oder abstrakter Natur auf magnetische Medien, meist Magnetbändern.

Zwei MAZen (BETA-SP und D9)
Zwei MAZen (BETA-SP und D9)

Ähnlich wie bei der „Floppy“ wurde die ursprünglich für den Informationsträger (also das Magnetband) gedachte Bezeichnung im alltäglichen Sprachgebrauch für das Aufzeichnungsgerät zweckentfremdet. In Fernsehsendern und Fernsehproduktionsfirmen sind MAZen üblicherweise Videoplayer bzw. Videorekorder, die für Schnitt oder Sendeabwicklung verwendet werden. Wenn auch technisch fragwürdig, so wird selten eine VHS-Maschine ernsthaft als MAZ bezeichnet.

MAZen im umgangssprachlichen Gebrauch zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie TimeCode-fähig sind, framegenau von einer Schnittsteuerung gesteuert werden können, framegenau Schnitte ausführen können, und professionelle Standards für die Signalübertragung nutzen (symmetrische Audio-Verkabelung via XLR, Übertragung des Bildes in FBAS (Composite, Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal), Komponenten-Videokabel (YPbPr),oder Serial Digital Interface (SDI) über Koaxialkabel). Die Signalübertragung kann allerdings auch komplett mit SDI (embedded-Audio) erfolgen. Dabei werden das Bild-, und Ton Signal über ein einziges Kabel übertragen.

Typische MAZen des beginnenden 21. Jahrhunderts passen in 19-Zoll-Schränke, sind von 2 Personen tragbar und zeichnen die Daten in Kassetten gekapselte Magnetbänder auf. Neue MAZen sind bandlos und nutzen Festplatten als Speichermedien.

Typische MAZen vor der Zeit der Kassetten zeichneten auf große offene Spulen gewickeltes Magnetband auf und verbrauchten jeweils mindestens genausoviel Fläche wie ein 19-Zoll-Schrank. Zur Vereinfachung des Transports waren sie rollbar.

Heute gebräuchliche MAZ-Formate sind: Betacam SP, Digital Betacam, IMX, DVCAM, DV, D9, DVCpro.

Funktionsprinzip der Magnetaufzeichnung

Um Informationen auf einem Magnetband zu speichern, ist im einfachsten Fall ein Schreibkopf nötig. Der Schreibkopf besteht aus einem hochpermeablen Kern und einer Spule mit sechs oder sieben Windungen. Nun wird durch einen Aufsprechstrom, der durch die Spule fließt, ein Magnetfeld erzeugt, welches durch einen kleinen Luftspalt an einer Seite des Magneten austreten muss. Das passiert deswegen, da Luft einen viel größeren magnetischen Widerstand als das Material des Schreibkopfes hat. Nun durchsetzen die Magnetfeldlinien das zu beschreibende Magnetband. Durch die spezielle Bandbeschichtung kann nun das Band durch das Magnetfeld magnetisiert werden. Die Information ist also nun in Form von kleinen Permanentmagneten, also kleinen Magnetfeldern auf dem Band gespeichert. Dabei gilt: Je kleiner die Frequenz des Aufsprechstromes ist, desto größer ist die Länge eines Permanentmagneten. In dessen Länge ist also die eigentliche Information, die nachher beim Lesen verwendet wird, gespeichert.

Übersicht über die MAZformate in ihrer Zeit, Verwendung und technische Spezifikationen

1930er–1940er Jahre
Versuche wurden angestellt, Bilder auf Schellackplatten und Magnetbändern zu speichern. Die Ergebnisse waren zutiefst unbefriedigend.
1956 
Ampex stellt mit der VR 1000 die erste Maschine vor, die ein FBAS Signal aufzeichnet, in NTSC und schwarz/weiss (NTSC in Farbe gab es seit 1954).
Das Gewicht der Maschine betrug 400 Kilogramm, das der Bandspulen 10Kg. Ein weiterer Nachteil war die Konstruktion auf Basis der Elektronenröhre, somit waren Bildschwankungen vorprogrammiert.
Die Bildspuren wurden quer zur Bandrichtung im Direct-FM-Verfahren geschrieben, pro Halbbild eine Spur.
Diese Maschine nannte man 2 Zoll Quadruplex, meist 2 Zoll Quad abgekürzt. (der 4 Köpfe auf dem Kopfrad wegen – vorher hab es ja nur Versuche mit EINEM Kopf, wie beim Tonband)
Es war erstmals möglich Ton (Mono) und Bild zugleich auf einem Band aufzuzeichnen.
Der Schnitt wurde zu Beginn dieser Technik mechanisch vollzogen, was viele Videoköpfe des Kopfrades das Leben kostete. Außerdem musste man sich entscheiden, ob der Ton ODER das Bild wichtiger waren, da schon damals Bild- und Tonkopf nicht an derselben Stelle waren. Verwendung fand das Format aufgrund seiner Ausmaße nur im Studio, um Film Material und teure Entwicklungs- sowie Abtastzeiten in der FAZ zu sparen.
1958 
Die 2 Zoll Quadruplex zeichnet nun auch in Farbe auf, der Prototyp jedenfalls erschien in dem Jahr, was keineswegs heißt, das das auch sofort jeder tat. Tatsächlich sind viele aufgezeichnete TV-Sendungen in den USA bis Mitte der 60er, in Europa bis Anfang der 70er Jahre in schwarzweiss
Ab 1963 hält die Aufzeichnung auf 2 Zoll Quad im deutschen Fernsehen Einzug mit der Aufzeichnung des legendären Sketches „Dinner For One“ im NDR.
1964 
Aus dem 2-Zoll-System entwickelt sich das 2" High Band (Hi-Band) mit Stereoaufzeichnung. Eigentlich sollte man sagen mit 2 Tonspuren, da es den Stereoton beim Fernsehen erst ab 1983 in der BRD gab. Man war also zukunftssicher, denn Stereo Schallplatten gab es ab 1961 (in Deutschland) daher vermutlich die Auslegung auf 2 Kanäle.
Sony bringt das 1 Zoll EV-Format heraus. Der Recorder ist recht schwer, aber transportabel, NICHT tragbar! Transportabel hieß damals das Gerät war ohne weiteres von 1 bis 2 Personen ohne weitere Hilfsmittel transportierbar. Er zeichnet auf 1 Zoll breitem Band eine Stunde in Schwarzweiß auf, spätere Modelle der EV-200 und 300 Serie auch in Farbe mit externem Farbadapter. Verwendung findet die Maschine nur für Schul- und Industriezwecke.
Im selben Jahr erscheint auch schon ein Nachfolger, das Sony CV-Format mit 1/2 Zoll Band. Auch dieses diente Industriezwecken. ABER: Die Maschine hatte DEN entscheidenden Nachteil: sie nannte sich auch „Skip- Field“ Recorder, es wurde also immer nur jeder zweite Frame aufgezeichnet, dieser bei der Wiedergabe aber doppelt abgetastet.
Beide Geräte verwendeten offene Spulen und sind mittlerweile sehr sehr selten.
1965 
Erste Versuche im professionellen Bereich mit 1 Zoll breitem Band auszukommen aus dem Hause Ampex – die 1 Zoll A – verbliebene Geräte sind zumindest in Europa nicht bekannt.
1967 
IVC (International Video Corporation) baut mit ihren Maschinen ein Konkurrenzprodukt zur 1 Zoll A. Pech für beide: Die Auflösung reicht lange nicht an die 2 Zoll Quad heran, sie verschwinden schnell vom Markt.
1969 
Akai startet einen Versuch mit 1/4 Zoll Band, wofür manchmal auch normales Tonband genommen wurde. Die Aufnahmezeit betrug 20 Minuten pro Spule und die Maschine war tragbar. Das Band nutzte die Omega Umschlingung der Kopftrommel. Die Geräte sind heute sehr selten, aber manchmal auftreibbar.
1970 
Die EIAJ (Electronic Industries Association of Japan) führt ein 1/2-Zoll-Videosystem ein, Sony beteiligt sich daran. Es gab zwischen den einzelnen Mitgliedern Streitigkeiten für die Farbspezifiaktionen, für das Pilottonsystem und fast jede andere Kleinigkeit des neuen Formates.
Es gab Spulen und Kassettengeräte UND es war das erste Mal, dass sich mehrere Hersteller in diesem Fall hauptsächlich Sony und Panasonic zusammentaten, um ein Format zu produzieren. Es fand auch den Weg in den Consumerbereich, so das sich hauptsächlich Familienvideos und Industriefilme auf den Spulen (30 min/60 min) bzw. Kassetten finden. Die EIAJ-Spezifikation ist die für s/w, die EIAJ-2 die für Farbe.
1971 
Sony bringt U-matic auf den Markt, ein Colour-Under System mit 3/4 Zoll Band und maximal einer Stunde Spieldauer für Schulungen, behördliche Zwecke usw.. Die Videobandbreite beträgt max. 3,4 MHz damit etwas mehr als die Hälfte der 2-Zoll-Systeme. Aufgezeichnet wird das FBAS-Signal, 2 Audiokanäle sowie eine CTL-Spur.
Da man vom 16mm Film in den Tagesnachrichten weg wollte, wurde das U-matic System, obwohl nie als professionelles Videosystem gedacht, zunehmend in TV-Sendern eingesetzt um den Film bei Aussendrehs zu ersetzen. Aufgrund der 3-Röhren-Kameras waren Konvergenzfehler und Farbstiche unvermeidlich, aber das Material stand sofort zur Verfügung und konnte ohne Entwicklungszeiten geschnitten und gesendet werden, was den Ausschlag gab. Die Kassetten in umhängbaren Geräten waren kleiner und hatten max. 20 min. Spieldauer – es gab auch 10er und sogar 5er Kassetten. Man kann jedoch davon ausgehen das Bänder mit solch geringen Spieldauern eher als Masterbänder dienten. Zum Drehen sind 5 Minuten doch sehr wenig. Als Masterband allerdings müssen die Bänder aus Zeitgründen möglichst nicht viel länger sein als das aufzuzeichnende Programm, da die Bänder komplett durchkodiert (Aufzeichnung von CTL, evtl. Timecode und Bildrücklaufimpulsen) werden müssen um einen Sendeausfall zu vermeiden.
1972 
Philips führt für den Heimgebrauch das VCR-Format ein. Es ist das erste Format das auf mehr als nur den Amateuerfilmer abzielt, die Spulen in der kompakten Kassette liegen übereinander maximale Spieldauer etwa 90 min. Die Geräte waren nur Monotauglich.
1974 
Die Entwicklung der 2 Zoll Quad geht in die letzte Stufe – das 2" Super High Band. Geschnitten wird nun längst wie üblich durch kopieren auf ein anderes Band.
1975 
Sony bringt in den USA sein 1/2 Zoll Heimsystem Betamax heraus. Aufgezeichnet wird nach Colour-Under-Verfahren ein FBAS Signal und eine Tonspur, Spieldauer sind max. 180 min.. Die Bandbreite sind etwa 2,8 MHz = 250 Linien Auflösung.
BTS/Bosch bringt in dem Jahr das europaweit erfolgreiche 1 Zoll B (1"B) System auf den Markt. Aufgezeichnet wird nach Direct-FM-Verfahren ein FBAS Signal mit der Bandbreite von 5,5 MHz. Aufgezeichnet wird sequentiell, 1 Halbbild wird auf 6 Spuren verteilt, das Videoband um die sehr kleine Kopftrommel in Alpha-Umschlingung gewickelt.
Ein TBC (Time Base Corrector) ist im Wiedergabeweg immer erforderlich, sowie überall wo Direct-FM-Formate wiedergeben werden aufgrund der mechanischen Ungenauigkeiten des Bandlaufes. Die Nutzung von Slow- und Fastmotion besorgt ein digitaler Halbbildspeicher.
Drei analoge longitudinale Audiospuren können aufgezeichnet werden, spur 3 wird allerdings meist für den Time Code (LTC) verwendet auch VITC ist aufzeichenbar. Die Spieldauer beträgt maximal 1 Stunde. Ein transportables Gerät wurde entwickelt (BCN 20) hierbei liegen die beiden (kleinen) Spulen übereinander, Spieldauer hier: 20 min.
1976 
VHS (Video Home System)(1/2 Zoll) wird von JVC/Panasonic vorgestellt. Aufgezeichnet wird ein FBAS- Signal nach Colour Under und eine Tonspur. Die Spieldauer beträgt max. 4 Stunden (später gab es 5 Stunden Bänder, die im Longplay dann 10 Stunden ergeben).
Von Anfang an gibt es ein Riesenangebot an Kaufkassetten, besonders an Pornographie, welches dem System später den Durchbruch ermöglichen sollte, obwohl es auflösungstechnisch nicht an Betamax und das später eingeführte Video 2000 herankommt.
Die Herstellung von 2 Zoll Quad Maschinen wird eingestellt, Bänder sind noch eine Zeit lang erhältlich. Große Archive sind heute noch vorhanden, allerdings auch bereits komplett umkopiert auf modernere Formate.
1977 
Sony bringt U-matic Highband (Hi-Band) in Europa auf den Markt, damit wird das bisherige U-matic zum Lowband (Lo-Band), dass das einzige U-matic System in den USA darstellt.
Besonders die Farbbandbreite wurde angehoben von 600 kHz (Lo-Band) auf 1 MHz, damit sind weitaus mehr Farbnuancen darstellbar. Die Auflösung erhöhte sich von 250 auf 260 Linien, VHS: 240 Linien.
Für den Heimanwender gibt es jetzt Betamovie, ein kleiner Camcorder mit Betamax-Laufwerk, der teilweise den 8mm und den Super8-Film bei den Hobbyfilmern in Rente schickte.
1978 
Sony bringt 1 Zoll C (1"C) auf den Markt. Es wird internationaler Standard und somit fast überall direkter Nachfolger und Ersatz der 2 Zoll Quad und wie vormals diese dominiert das Format nahezu 20 Jahre weltweit. Die Werte sind ähnlich der 1 Zoll B, jedoch ist die Signalaufzeichnung nicht segmentiert, 1 Halbbild entspricht einer Spur und es stehen 4 analoge longitudinale Audiokanäle zur Verfügung. Einer davon (Kanal 4)wird per se von der MAZ als Sync-, der 3. als LTC-Kanal verwendet. Die Kopftrommel wird in Omega-Form umschlungen. Spieldauer ist max. 1 Stunde, alles zur 1 Zoll B gesagte bezüglich TBC usw. gilt auch hier.
Im Februar 2007 tauchte im Internet eine Sonderversion der 1 Zoll C auf, in den Staaten wurde demnach diese Maschine zur Aufzeichnung von 2 Kanaligem PCM-Ton, digitalem Audio verwendet, dann ohne Bildaufzeichnung, da der Ton von den Videoköpfen geschrieben werden muß. Es befindet sich im Unterteil des Racks der Audio Prozessor die Maschine selbst trägt auf der Lauwerksklappe die Aufschrift 'PCM Sound'
Vom Umfang her stellt 1 Zoll C den größten Archivbestand weltweit dar, inzwischen umkopiert auf modernere Datenträger.
1979 
Siemens/Grundig führen Video 2000 ein. Ein 1/2-Zoll-System, eigentlich aber nur 1/4 Zoll, denn die Kassetten sind wie MC wendbar und bieten 8 Stunden Aufnahmezeit im SP Modus. Aufgrund des fehlenden Angebotes an Kaufkassetten, Der generellen Ablehnung von Pornographie und Gewaltfilmen und der Lieferschwierigkeiten den Leerkassetten überhaupt, blieb dieses System, trotzdem es keine Syncspur braucht und brillante Standbilder liefert, eine Randerscheinung.
1980 
für den Homeuser gibt es Camcorder mit verkleinerten VHS Kassetten sog. VHS-C, Spieldauer max. 90 min.
1982 
Sony stellt Betacam vor, JVC/Panasonic M (auch Chromatrack-M genannt). Beide Systeme sind zu einander nicht kompatibel, zeichnen aber beide analoge Komponentensignale auf und zwar YUV. Zunächst ist diesen Systemen, trotzdem Betacam auch die ersten 3-CCD-Camcorder für den professionellen Bereich umfasst, mit nur 30 min. Spieldauer keine Zukunft beschieden.
Die ersten Stereo Betamax- und VHS-Geräte erscheinen.
1984 
die ersten 8mm Camcorder erscheinen (sog. Video8), es arbeitet nach dem Colour- Under-Verfahren. Aufgezeichnet werden ein FBAS Signal in der Güte wie VHS und zwei Audiokanäle als AFM Ton/HiFi–Ton. Longitudinale Tonspurensieht das Format zwar vor, sie werden in der Praxis aber s gut wie nie benutzt.
1985 
Die Super-Beta-Hifi Geräte erscheinen, die Bildauflösung (285 Linien) ist stark erhöht, es gibt nun auch AFM-Ton und besseres Editing-Verhalten. Als absolutes High-End-Produkt zählt der Sony SLV-HF950, der alle Vorteile in sich vereinigt. Lediglich die Laufwerksklappe als Schubfach zu gestalten ist nicht sehr glücklich gewählt.
Die Fertigung der 1 Zoll B und C Formate wird eingestellt. Die Bänder sind bis in die 90er Jahre erhältlich und das System bis dahin als Aufzeichnungsformat in Gebrauch.
BTS versucht mit einem 1 Zoll Format den Weg zum HDTV zu gehen mit 1250 Bildzeilen bei 50 Halbildern mit analogen Komponentensignalen (4 Spuren pro Segment 8 Segmente pro Halbbild)und analoger Tonaufzeichnung, die Maschine erlangt die Serienreife nicht.
1986 
Sony/Philips stellt die verbessere Version von Betacam vor, Betacam SP JVC/Panasonic gleichzeitig ihr MII.
Es gibt nun einen großen Kassettentyp bis 90min. (Beta) bzw. 97 (MII), somit sind fast 95 % aller Sendungen, je eine pro Kassette, aufzeichenbar. MII wird nur in den USA ein Erfolg, Betacam SP dagegen weltweit. Bis heute ist Betacam SP akzeptierter Sendestandard, obwohl das Ende sehr nahe ist.
Standardmässig hat das System LTC- und VITC-Timecodes, 2 longitudinale Tonspuren, 2 AFM-Tonspuren sowie die Luminanzspur mit 5,5 MHz Bandbreite, womit erstmals mit einem Kassettenformat die Auflösung der 1-Zoll-Systeme erreicht wird (zur Erinnerung: Die Videobandbreite bestimmt hauptsächlich die Bildschärfe = Auflösung) und die Chrominanzspur mit 2 MHz.
Es gibt komplexe Studioumgebungen für dieses Format. Alle folgenden professionellen Standards bauen auf den Erfahrungen und den Spezifikationen von Betacam SP auf. Die Laufzeiten der großen Kassetten sind (nur für Beta) 30, 60 oder 90 min, für die kleinen 5, 10, 20 oder 30 min.
Eine Maschine, die Sony BVW 85 ist in der Lage 2 Tonkanäle als PCM-Ton aufzuzeichnen, sofern die longitudinale Audiospur 1 geopfert wird. Weitere Klassiker sind die BVW 65 und BVW 75.
Einige Kameratypen der SP Serie werden weltweit noch heute eingesetzt: die UVW 100, die BVW 300 und am meisten die BVW 400.
Der U-matic SP Standard wird eingeführt. Die Auflösung mit 300 Linien/3,5 MHz weit nach oben gedreht und die Farbauflösung auf 1,5 MHz.
Der Timecode ist wie bei Hi-Band mit zusätzlichem Generator aufzeichenbar.
Neu ist eine Dolby C Rauschunterdrückung.
Auch Umhängegeräte gibt es noch für U-matic SP, denn Betacam (SP) ist für viele Sender noch unerschwinglich.
Mit D1 (D-1) erscheint das erste digitale Kassettenformat mit 2/3 Zoll Band, die Abtastung der Komponentensignale im Verhältnis 4:2:2 erfolgt mit 13,5 MHz (Luminanz) und 6,75 MHz Chrominanz. Die Quantisierung erfolgt mit 8 bit. Es können vier Mono oder zwei Stereoaudiosignale mit max. 20 bit bis 48 kHz aufgezeichnet werden. Eine Audiospur kann zur Orientierung im Shuttlebetrieb longitudinal aufgenommen werden. Es gibt 3 Kassettengrößen 12 min (S), 34 min (M) und 94 min (L). Aufgrund der Größe und des Preises setzte sich dieses Format nur als Archivierungsformat durch
Das D1 System wird etwa seit 1998 nicht mehr vertrieben.
1987 
Der S-VHS Standard wird eingeführt, mit speziellen Bändern werden nun theoretisch bis zu 400 Linien/4 MHz Auflösung erreicht. Allerdings wirkt durch die geringere Chrominanzbandbreite gegenüber U-matic SP eine S-VHS Aufzeichnung etwas verwaschen, zudem die Spuren im Gegensatz zu U-matic überlappend geschrieben werden, kürzer sind und das Bandtempo sehr gering ist. Mit dem Format hält der S-Video Anschluss Einzug, der Luminanz und Chrominanz (Helligkeit und Farbe) getrennt überträgt.
Aufgezeichnet wird ein FBAS Signal, 2 Longitudinale Audiospuren, 2 AFM-Tonspuren, und VITC- Timecode. Wird die longitudinale Audiospur 2 geopfert, ist darauf der LTC aufzeichenbar.
S-VHS setzt sich nur im semiprofessionellen Bereich durch, S-VHS Kameras lösen Betamovie, VHS, VHS-C und Video8 aufgrund der höheren Auflösung und einem guten Preis-Leistungsverhältnis ab. In arabischen Ländern und Provinzsendern wird heute noch S-VHS benutzt, da es komplette Produktionsumgebungen gibt, Schnittsteuerungen, Bildmischer und Effektgeräte, die mit Y/C = S-Video Verarbeitung Dinge möglich machen, die wenn mit FBAS versucht, zu nicht mehr erkennbaren Strukturen (einer drastischen Absenkung der Bildschärfe = Videobandbreite unter 2 MHz) führen würden. Spieldauer bis 180 min.
1988 
D2 (D-2) wird von Ampex/Sony eingeführt. Es ist der Versuch von Sony einen Nachfolger für Betacam SP aber samt und sonders für U-matic zu kreieren. D-2 arbeitet wie D1 mit 2/3 Zoll Band aber mit FBAS statt Komponentenein- bzw. Ausgängen. Das Bild wird mit 8 bit quantisiert, Ton s. D1. Die Videobandbreite liegt bei 6,5 MHz, die Bandlängen sind 32 min (S), 94 min (M)und 204 min (L). Das System kann sich nicht durchsetzen.
Siemens/Grundig stellt die Herstellung von Video 2000 ein.
ED-Beta erscheint, es ist der letzte Versuch, das Betamax-Format am Leben zu erhalten, das Format setzt sich nicht durch, obwohl es jetzt mit 520 Linien S-VHS an die Wand spielt, auflösungstechnisch. In Europa kommt das Format gar nicht erst auf den Markt, zu groß ist die Macht von VHS. ED-Beta Geräte sind nur in den Staaten erschienen (vielleicht auch in Japan).

Wie schon bei Super-Beta benötigt ED-Beta spezielle Bänder, da ansonsten nur der Normal-Beta Modus möglich ist.

Hi8 wird eingeführt und wird Nachfolger von Video8, die Auflösung ist noch höher als die von S-VHS, es wird komplett auf die Aufzeichnung logitudinaler Audiospuren verzichtet, Audio wird in Form von AFM-Ton und/oder PCM-Ton ermöglicht, bis 15 kHz. 8mm Timecode kann aufgezeichnet werden. Die Nutzung erfolgte im Heimbereich sowie Semiprofessionell oft in Verbindung mit S-VHS.
1989 
D3 (D-3) wird eingeführt. Panasonic will Sony ausstechen, ebenfalls wird mit FBAS gearbeitet. Die Spezifikationen entsprechen dem D2-Format, allerdings ist das Band jetzt nur noch 1/2 Zoll breit, die Spiellängen betragen je nach Banddicke 50/64 min (S), 95/125 min (L), 180/245 min (XL).
Dieses System ist noch weit weniger verbreitet als D-2, da es zu kurz nach diesem eingeführt wurde. Somit ist wie bei Betacam SP und MII wieder ein Konkurrenzprodukt von JVC/Panasonic gegen Sony/Philips angetreten.
Sony bringt HDVS auf den Markt, ein 1-Zoll-System auf Spulen Basis für die digitale Aufzeichnung von HDTV-Signalen 8 Mono oder 4 Stereo Audiosignale können aufgezeichnet werden, zusätzlich 2 analoge Cue-Spuren und eine analoge LTC-Spur. Das System findet nur in Japan Verwendung, es arbeitet mit YUV.
1993 
Sony stellt Digital Betacam als Nachfolger des Betacam SP Formats vor, der Verkauf läuft schleppend, da viele Sender gerade von 1 Zoll C / U-matic auf Betacam SP umstellen. Diese Technik wird durch den Nachfolger wesentlich billiger. Aufgezeichnet werden Komponenten, die mit 10 bit, im Gegensatz zu 8 bit bei anderen Fomaten, digitalisiert werden. Somit ergibt sich eine Kompression von 1:2, der Ton (4 Audiokanäle) ist mit 20 bit bei 48 kHz digitalisiert und somit besser als der Ton einer DVD.
Digital Betacam ist der derzeit gültige Broadcast Standard, seit etwa 2003 löst er Betacam Sp endgültig ab.
Neu ist der SDI (Serial digital Interface) Anschluss, Video, Audio und Timecode werden über ein BNC -Kabel selbsttaktend übertragen. Die Spieldauer ist ähnlich denen von Beta SP 6 min, 12 min, 24 min, 36 min die kleinen Kassetten 64 und 96 min die großen. Die Farbe der Kassetten ist einheitlich dunkelblau im Gegensatz zu SP, wo die meisten Kassetten grau waren.
Als MAZ „Klassiker“ erweist sich bisher die DVW-A500P, MAZ ohne das A im Modell geben keine Betacam SP Bänder wieder!
Ampex führt DCT, ein 1/2 Zoll System den USA ein, der Erfolg ist mäßig. Komponentenaufzeichnung, Quantisierung 8 bit, 4 Audiokanäle quantisiert mit 18 bit bei 48 kHz.
Die Betriebsart ist zwischen NTSC und PAL umschaltbar. Die Spieldauer beträgt bei PAL 29 min(S), 85 min(M), 187 min. Durchsetzen konnte sich das System nicht.
Die Fertigung von Betamax wird eingestellt, seit Jahren schon dominiert allein VHS die Wohnzimmer.
1994 
Panasonic stellt den Nachfolger von D-3 vor, D5 (D-5). Da in Japan die 4 als Unglückszahl gilt, wurde sie übersprungen. Es bleibt beim 1/2 Zoll Band, nur wird jetzt mit Komponentenaufzeichnung gearbeitet. Es kann wahlweise mit 10 oder 8 bit quantisiert werden. D-3 Bänder werden wiedergegeben, ansonsten sind die Spezifikationen wie bei Digibeta oder DCT, die Spieldauern: 32 min (S), 62 min (M), 123 min (L)
D-5 wird als Archivformat verwendet und zur Überspielung von Filmen (35mm/16mm) auf Band, da D-5 das EINZIGE!!! digitale Format ist, das NICHT komprimiert, das Bild wird nur quantisiert, es durchläuft keine Diskrete Cosinus Transformation oder andere Verfahren der Datenreduzierung.
Auf dem japanischen + amerikanischen Markt erscheint UNIHI von Sony. Das erste Kassettensystem für HDTV, es löst HDVS ab. Die Videobandbreite liegt bei 20 MHz, YUV Aufzeichnung und 4 Audio-Kanälen.
1995 
BTS stellt D6 (D-6) vor, ein HDTV System mit 30 MHz Videobandbreite, Komponentenaufzeichnung und 12 digitale Audiokanäle, die Spieldauern sind gering 8 min(S), 28 min(M), 64 min(L), das System setzt sich nicht durch. Es ist weniger als reine VideoMAZ als eher als Datenrekorder konzipiert.
W-VHS (Wide VHS) wird in Japan vorgestellt, Analoges HDTV, Videobandbreite sind 13 MHz. Chrominanzbandbreite 4 MHz. Aufgezeichnet werden YUV für Video, AFM-Ton für Audio und digital Audio (PCM-Ton) jeweils 2 Spuren. Die Spieldauer beträgt 180 min im HD-Modus und 540 min im NTSC Modus. Das Gerät bleibt eine Randerscheinung.
Die Herstellung des U-matic Systems wird eingestellt, Bänder sind jedoch heute noch erhältlich.
1996 
Das DV (Digital Video) Format wird eingeführt. Es soll ein preisgünstiges Consumerformat sein. Die Datenrate beträgt 25 Mbit/s, was einer Kompression von 10:1 und einer Videobandbreite von etwa 5 MHz entspricht, 2 Tonpuren werden 12 oder 16 bit mit 44,1 KHz PCM-Ton aufgezeichnet. Auf breiter Front löst es das Hi8 Format ab. Die kleinen Kameras, die es auch mit semiprofessioneller Ausstattung gibt, sorgen für eine große Verbreitung gerade in Lokalsendern und Kreisen die bisher mit S-VHS und Hi8 vorlieb nehmen mussten und mit starken Qualitätsverlusten auf dem Verarbeitungsweg zu kämpfen hatten.
Nun wurde auch für diese Kreise der digitale Schnitt möglich, die Video Machine von FAST war Vorreiter auf diesem Gebiet, es handelte sich um mehrere Karten (16 Bit ISA) und 3 oder 4 außerhalb des Rechners zu platzierende Boxen (In- und Output, Signalprocessing). Das System war Vielen zu teuer, doch die FireWire Schnittstelle und Adobe Premiere machten den Schnitt ohne diese Spezialhardware möglich. Das Media-100 System für den Mac war zu der Zeit ebenfalls führend, Windows 95 mangelte es da noch an wichtiger Unterstützung.
Das D7 (D-7) oder auch DVCPro Format von Panasonic hat die gleichen Spezifikationen nur tastet es nicht 4:2:0 sondern 4:1:1 ab (In der Zeit wo 4 mal die Helligkeit abgetastet wird, wird 2 mal das Farbdifferenzsignal Rot und 0 mal das Farbdifferenzsignal Blau abgetastet. Dieses wird mit einem Algorithmus errechnet.).
Noch im selben Jahr führte Sony DVCAM ein, welches sich lediglich durch eine 50% höhere Bandlaufgeschwindigkeit (resultierend aus der höheren Spurbreite) und Locked Audio von DV unterscheidet. Ein 60min DV Band ist äquivalent zu 40min DVCAM. Die Spieldauern: 12 min, 22 min, 32 min, 40 min die kleinen Bänder, die großen: 34 min, 64 min, 94 min, 124 min und 184min.
Bei Sony merkte man, das Digital Betacam aufgrund des Preises nur wenig Punkten konnte und stattdessen mehr und mehr das nun billigere Betacam SP kauften, also musste etwas her, das billiger als DigiBeta war und nach Möglichkeit noch fortschrittlicher. Die Lösung war Betacam SX für den Gebrauch in der täglichen Nachrichten- / Berichterstattung. Dies wird deutlich dadurch, das es nicht nur MAZen gab, sondern auch entsprechende Kameras und Schnittlaptops mit eingebauten Laufwerken 1 Player + 1 Rekorder. Das System zeichnet im MPEG 2 Standard auf, tastet 4:2:2 ab und komprimiert mit DCT Intraframe 10:1. Die Laufzeiten sind Digibeta ähnlich. Trotz der schicken bananengelben Kassetten setzte sich das Sytsem nur vereinzelt durch, vornehmlich für Formate wie z. B. "Abendschau unterwegs". In TV-Studios ging man den Weg der DigiBeta, denn 10:1 ist doch eine erhebliche Kompression. SX-Geräte geben meist auch Beta SP wieder. Geräte und Bänder werden heute (2007) noch von Sony vertrieben.
Das Pendant aus dem Lager der Konkurrenz war ebenfalls 1996 das D9 (D-9) oder auch Digital S (die 8 wurde als nicht glückbringend wie schon die 4 übersprungen.) System von JVC. Hier gab es keine weiteren Geräte außer den MAZen, die Komprimierung nach DCT beträgt hier 3,3: 1 was 50 MBit/s entspricht. Die Entwicklung basiert auf den Erfahrungen des S-VHS und des W-VHS Systems. Die Spieldauern sind 105 und 124 min.. Die Kasseten entsprechen von den Abmaßen her der VHS, sind hellgrau und haben in der Mitte ein durchgehendes Sichtfenster. VHS-Bänder werden aus D-9 Maschinen postwendend wieder ausgeworfen.
Das System taucht noch seltener auf als Betacam SX, da es keine MultiMazen gibt, wie bei der Digibeta die auch Beat SP wiedergeben. Das D-9 steht also alleine da.
1997 
Das Format HDCAM wurde von Sony entwickelt und ist der HD-Nachfolger von Digital Betacam.
HDCAM Kameras zeichnen 1920*1080 Pixel bei 24,25,30 und 100 Bildern/Sekunde auf. Die Bandformate subsampeln bei HDCAM mit YCbCr 3:1:1. Das Format beginnt sich erst 2007 ganz langsam in Deutschland durchzusetzen.
1999 
Panasonic führt sein DVCPro 50 ein, ein System, das wie Sonys DVCAM 50 MBit/s verarbeitet. Es tastet 4:2:2 ab und komprimiert nach DCT auf 3,3:1. Kleinere und mittlere Sender wie der MDR haben DVCPro(50)eingeführt und oft Probleme damit.
Die meisten MAZen können DV, MiniDV, DVCAM, DVCPro (25) und DVCPro50 lesen, denn die DV-Formate benutzen identische Kassetten, es steht nur etwas anderes jeweils darauf.
IMX MPEG wird von Sony eingeführt. Es ist ein Format basierend auf der MPEG Technologie. Die Videodaten können als Dateien beim Schnitt direkt angesprochen, und so entsprechend auf den Rechner gezogen werden. Die DCT-Kompression komprimiert 3,3:1.
Das Format soll DigiBeta ablösen, doch das wird noch eine Weile dauern. Es wird teilweise vom RBB bei Nachrichten eingesetzt neben BetaSX. Die Spieldauern: 6 min, 12 min, 22 min, 32 min, 60 min die kleinen Tapes, 64 min, 94 min, 124 min, 184 min die großen Tapes. Die Tapes sind jetzt minzegrün.
MAZen wie die MSW-A2000P von Sony spielen Betacam, Betacam SP, Digital Betacam, Betacam SX und IMX ab. Sie sind im Einsatz in Sendern, die auf vielen Formaten drehen, besonders in den noch immer gern genutzen 3-Maschinen-Plätzen als Zuspieler.
Digital8 wird eingeführt, es zeichnet die gleiche Qualität auf wie MiniDV oder Normal DV, nur auf dem (damals) billigeren 8mm Band. Eine 120er Hi8 Kassette nimmt 60 min Digi8 Video auf. Inzwischen sind diese Geräte aufgrund des Preisverfalls bei DV und der kleineren Kassetten und damit auch kleineren Camcorder vom Markt verschwunden. Die meisten Geräte geben auch Hi8 und Video8 wieder.
2001 
JVC stellt D-VHS vor. Es zeichnet unkomprimiert in doppelter DVD-Auflösung auf, also mit etwa 16–20 Mbit/s. Die Geräte sind erhältlich, aber selten. Der erhoffte Gewinn und Ansturm auf das Format wird sich vermutlich nicht einstellen, da der Kunde zu Festplattenrecordern mit DVD-Brenner neigt.
2003 
der HDCAM-Nachfolger erscheint: HDCAM SR
es ist nun möglich die Signale RGB in 4:4:4 Abtastung aufzuzeichnen,
2004 
die Herstellung des Betacam SP-Systems wird endgültig eingestellt, Bänder gibt es natürlich noch, aber jetzt wird der Umstieg forciert, auf Digibeta, BetaSX, IMX oder gleich auf HD.
Das Format HDV wird eingeführt. Es ist als neues semiprofesionelles Format gedacht, und soll DV und den kompletten Pool der DV Formate ablösen und zusammenführen.
Das Format arbeitet auf Basis des 1080i formats, die 2 bei Sony derzeit verfügbaren MAZzen erlauben auch die Arbeit mit DVCAM und DV, eine Downkonvertierung erlauben fast alle Geräte. Die Spieldauern: 63 min, 64 min, 124 min, 186 min, 276 min
2005 
Weitere Formate erscheinen auf dem Markt: Das Format D5 (D-5) wird zu D5 HD und Panasonic bohrt sein DVCPro 50 zu DVCPro 100 auf, weitere Bezeichnungen sind D7-HD und DVCPro HD

Siehe auch

Wikipedia
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