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Mager
Aus Kefk.
Die Mager oder Magier (altpers. magusch, griech. μάγος (mágos, plural: Magoi), lat. magus) waren ursprünglich ein medischer Stamm, dessen Stammesname zur Bezeichnung einer Priesterkaste wurde.
Geschichte
Zum Ende der Regierungszeit Kambyses′ II. (529 v. Chr.–522 v. Chr.) gab es einen Aufstand der Mager, der Oberpriester Gaumata gab sich als Thronanwärter aus. Erst Dareios I. (Regierungszeit 521 v. Chr.–486 v. Chr.) konnte den Aufstand niederschlagen und war fortan Gegner der Mager. Später wurden die Lehren Zarathustras von den Magern einverleibt, die alten Opferriten wurden jedoch beibehalten.
In der römischen Kaiserzeit fand der Mithraskult mit seinen umfangreichen Ritualen rege Verbreitung durch die Mager.
Unter den Sassaniden (224–642) – Sasan soll selbst Priester der Anahita gewesen sein – wurden die alten Kulte durch die Mager restauriert (Mithras, Zarathustra sowie neue Einflüsse) und nach der Ausschaltung von Mani zur Hauptreligion (aber nicht Staatsreligion!) erhoben. Diese Kultreligion blieb bis zum Einzug des Islam (642).
Siehe auch
Andere Wortbedeutungen
- Das Adjektiv mager bedeutet „sehr schlank“, auch „ausgemergelt“ (vgl.: Magersucht).
- Reinhard Mager ist ein ehemaliger deutscher Fußballprofi.
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