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Multiple-Instruction Multiple-Data

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Flynnsche Klassifikation
  Single
Instruction
Multiple
Instruction
Single
Data
SISD MISD
Multiple
Data
SIMD MIMD
Wikipedia
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MIMD (Multiple Instruction Multiple Data) ist eine Architektur von Großrechnern bzw. Supercomputern nach dem Klassifizierungsverfahren von Michael J. Flynn. MIMD-Computer führen gleichzeitig verschiedene Operationen auf verschieden gearteten Eingangsdatenströmen durch, wobei die Verteilung der Aufgaben an die zur Verfügung stehenden Ressourcen meistens durch einen oder mehrere Prozessoren des Prozessorverbandes selbst zur Laufzeit durchgeführt wird. Jeder Prozessor hat Zugriff auf die Daten anderer Prozessoren.

Man unterscheidet eng gekoppelte Systeme und lose gekoppelte Systeme. Eng gekoppelte Systeme sind Multiprozessorsysteme, während lose gekoppelte Systeme Multicomputersysteme sind.

Multiprozessorsysteme teilen sich den vorhandene Speicher und sind somit also ein Shared-Memory-System. Diese Shared-Memory-Systeme lassen sich weiter in UMA (uniform memory access), NUMA (non-uniform memory access) und COMA (cache-only memory access) unterteilen.

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge