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Lydische Sprache
Aus Kefk.
| Lydisch | ||
|---|---|---|
| Gesprochen in | vormals in Anatolien | |
| Sprecher | ausgestorben | |
| Linguistische Klassifikation |
| |
| Offizieller Status | ||
| Amtssprache in | – | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1: | − | |
| ISO 639-2: | (B) – | (T) – |
| ISO 639-3 (SIL): | XLD | |
Lydisch wurde in der Antike in der kleinasiatischen Landschaft Lydien vom Volk der Lyder gesprochen. Es wird zu den Anatolischen Sprachen gezählt, die wiederum eine Untergruppe der indogermanischen Sprachen sind. Das Lydische nimmt innerhalb der Anatolischen Sprachen eine Sonderstellung ein und ist weniger nahe mit den übrigen Sprachen verwandt als diese unter sich.
Die lydische Sprache ist nur sehr spärlich überliefert. Sie ist durch Münzaufschriften aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. und circa 100 Inschriften und Graffiti aus dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. dokumentiert.
Zur Schreibung des Lydischen wurde eine Schriftart verwendet, die einem ostgriechischen Alphabet sehr ähnlich ist. Allerdings gibt es einige spezielle Zusatzzeichen für besondere lydische Laute.
Literatur
- H. Craig Melchert: Lydian. In: The Cambridge Encyclopedia of the World's Ancient Languages, ed. R. D. Woodard, Cambridge 2004, S. 601-608.
- Roberto Gusmani: Lydisches Wörterbuch mit grammatischer Skizze und Inschriftensammlung. Heidelberg 1964. Ergänzungsband Heidelberg 1986. ISBN 3-533-02929-8
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