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Lutz Niethammer
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Lutz Niethammer (* 1939) ist ein deutscher Historiker. Er ist Experte für deutsche Nachkriegsgeschichte und Oral History. Er studierte Geschichte, evangelische Theologie und Sozialwissenschaften u.a. bei Hans Mommsen.
Nach Professuren in Essen und an der FernUniversität in Hagen folgte er 1993 einem Ruf an die Universität Jena. Lutz Niethammer wurde 2005 emeritiert.
Er ist Träger des Bochumer Historikerpreises.
Als deutschsprachiges Pionierwerk der Oral History gilt der erste Band von Lutz Niethammers Studie Lebensgeschichte und Sozialkultur im Ruhrgebiet 1930–1960: Band 1, Faschismuserfahrungen im Ruhrgebiet.
Werke
- Literatur von und über Lutz Niethammer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Lebenserfahrung und kollektives Gedächtnis. Die Praxis des „Oral History“. Frankfurt am Main, 1980. ISBN 3-8108-0142-9
- Lebensgeschichte und Sozialkultur im Ruhrgebiet 1930-1960: Band 1, Faschismuserfahrungen im Ruhrgebiet. Berlin, Dietz Verlag, 1986. ISBN 3-8012-0085-X
- Posthistoire. Ist die Geschichte zu Ende? Reinbek bei Hamburg 1989. ISBN 3-499-55504-2
- Die volkseigene Erfahrung. Eine Archäologie des Lebens in der Industrieprovinz der DDR. Berlin: Rowohlt, 1991. ISBN 3-87134-009-X
- Kollektive Identität. Heimliche Quellen einer unheimlichen Konjunktur. Reinbek bei Hamburg, 2000. ISBN 3-499-55594-8
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Niethammer, Lutz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker und Oral History-Experte |
| GEBURTSDATUM | 1939 |
