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Luftschlacht um England (Film)
Aus Kefk.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Luftschlacht um England |
| Originaltitel: | Battle of Britain |
| Produktionsland: | England |
| Erscheinungsjahr: | 1969 |
| Länge (PAL-DVD): | 150 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Guy Hamilton |
| Drehbuch: | Wilfred Greatorex, James Kennaway |
| Produktion: | Benjamin Fisz, Harry Saltzman |
| Musik: | Ron Goodwin |
| Kamera: | Freddie Young |
| Schnitt: | Bert Bates |
| Besetzung | |
| |
Luftschlacht um England (Originaltitel: Battle of Britain) ist ein britischer Kriegsfilm des mehrmaligen James Bond-Regisseurs Guy Hamilton und des James Bond-Produzenten Harry Saltzman für den Verleih United Artists. In diesem Kinofilm wird der britische Kampf um die Luftherrschaft im Zweiten Weltkrieg dargestellt.
Die Hauptrollen spielen Michael Caine, Barry Foster und Trevor Howard.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung
Nach dem Sieg über Frankreich im Sommer 1940 bereitet die Wehrmacht eine Invasion in Großbritannien vor. Zu deren Vorbereitung versucht die deutsche Luftwaffe, die Luftherrschaft über den britischen Inseln zu erkämpfen. Doch trotz Siegesgewißheit und großer zahlenmäßiger Überlegenheit treffen die deutschen Piloten auf einen sich entschlossen verteidigenden Gegner: Mit allen Mitteln versucht die Royal Air Force unter Führung von Air Marshal Sir Hugh Dowding einen deutschen Sieg abzuwenden und beginnt sogar mit der Rekrutierung kanadischer, polnischer und tschechischer Piloten. Nach einem britischen Luftangriff auf Berlin gerät London in das Visier deutscher Bomber. Doch hinter dieser Preisgabe der Hauptstadt steckt ein ausgeklügelter Plan der britischen Führung: der Angriffsdruck wird von den wichtigen Militärflugplätzen genommen. Damit ist der Wendepunkt der Schlacht erreicht, die Verluste der Deutschen erreichen schnell kritische Ausmaße. Schließlich ist die Luftwaffe gezwungen, die ständigen Angriffe auf England einzustellen.
Dreharbeiten
Für die Dreharbeiten wurden u.a. Flugzeuge der spanischen Luftwaffe ausgeliehen bzw. erworben (Bf 109, He 111).
Bei den spanischen Lizenzbauten der Messerschmitt 109 handelte es sich um in den 1950ern gebaute Flugzeuge des Typs Hispano HA 1112 M-1L "Buchón". Die Produktionsfirma (Spitfire Productions) kaufte 27 HA 1112 von der spanischen Luftwaffe. Eine dieser Maschine wurde in den letzten Jahren restauriert und ist seit dem 19. Mai 2006 wieder flugfähig. Das Flugzeug mit der Produktionsnummer 223 wurde 1959 von Hispano Aviación in Sevilla gebaut. Als "Rote 7" lackiert hat sie im Film mitgewirkt. Aktuell ist sie im Farbschema einer Bf 109G-2/trop "Rote 1" zu sehen.
Im Flugzeugmuseum Oberschleißheim bei München wird seit einigen Jahren eine spanische He 111 H-16 (CASA 2.111B) restauriert, die zuletzt bei den Dreharbeiten im Einsatz war.
HA-1112-M1L Buchón C.4K-102 (Real Aeroplane Company) |
HA-1112-M1L Buchón C.4K-102 (Real Aeroplane Company) |
Kritiken
Das bereits durch mehrere James Bond-Filme bewährte Gespann Guy Hamilton und Harry Saltzman präsentiert mit viel Aufwand und der Unterstützung durch Flug-Veteranen und Restaurateure ein actiongeladenes, kommerzielles Kriegsspektakel. Es beeindruckt weniger durch die tendenziöse Dramaturgie als vielmehr durch die breit angelegten, sorgfältig inszenierten und choreografierten Zweikämpfe in der Luft. Für historisch interessierte Menschen ist dieser Film absolut sehenswert. Er verbindet die Unterhaltung eines Spielfilms mit Staraufgebot mit sehr gut und wahrheitsgemäß dargestellter Historie.
Auszeichnungen
Die einzige Auszeichnung, die der Film 1970 erhielt, war eine Nominierung zum BAFTA-Award für den besten Soundtrack für Teddy Mason und Jim Shields.
