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Luftüberlegenheit
Aus Kefk.
Als Luftüberlegenheit, wird der Grad an militärischer Kontrolle über den Luftraum über einem definierten Gebiet (ggf. auch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes) bezeichnet, der eigene Operationen ohne wesentliche Einwirkungsmöglichkeit eines Gegners ermöglicht.
Vollständige Kontrolle über einen Luftraum wird als Luftherrschaft oder totale Luftüberlegenheit bezeichnet.
Kann Luftüberlegenheit nicht errungen werden, während zugleich einem Gegner die Erreichung dieses Zieles verwehrt werden kann, wird dieser Zustand als günstige Luftlage bezeichnet.
Traditionell wird versucht, Luftüberlegenheit durch das Zerstören gegnerischer Luftfahrzeuge, Flugplätze, Luftabwehrstellungen, Führungseinrichtungen sowie der zugehörigen Kommunikationseinrichtungen zu erlangen. Erringen und Erhalten von zumindest Luftüberlegenheit ist seit dem 2. Weltkrieg eine wesentliche Aufgabe für Luftstreitkräfte zu Beginn eines bewaffneten Konfliktes.
Ende des 2. Weltkriegs hatten die Alliierten die Luftüberlegenheit über Deutschland. Diese Überlegenheit ermöglichte es alliierten Bombern deutsche Städte anzugreifen, die Verkehrsinfrastruktur und die Treibstoffversorgung stark zu beeinträchtigen, ohne selbst hohe Verluste zu erleiden.
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