Low-key-Fotografie
Aus Kefk
Low-key beschreibt einen technisch-gestalterischen Stil in der Fotografie, bei dem im Gegensatz zur High-key-Fotografie dunkle Farbtöne vorherrschen. Diese Technik sollte nicht mit einer Unterbelichtung verwechselt werden.
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Hauptsächlich verwendet in der Schwarzweißfotografie ergibt sich daraus, dass die Bilder viele schwarze oder dunkelgraue Flächen haben und dargestellte Objekte in ihrer Plastizität durch Schatten - in der Regel von wenigen sehr gezielt eingesetzten Lichtquellen geschaffen - modelliert werden. Die vorhandenen Lichtquellen können bei entsprechenden Bedingungen als gestalterisches Element auch so eingesetzt werden, dass sie den Blick des Betrachters auf das Hauptmotiv lenken.
Die Low-key-Fotografie eignet sich besonders für die Aktfotografie, weil hier die Körperform eine zentrale Komponente in der Gestaltung darstellt und Schatten ein bewährtes Mittel zur Steuerung der Sichtbar- oder Unsichtbarmachung bestimmter Bildinhalte sind.
Um ein Low-key-Bild technisch fachgerecht auszuführen, ist eine Spot-Belichtungsmessung zur Belichtungskorrektur unverzichtbar, weshalb vom Fotografen ein gewisses Grundwissen gefordert wird bzw. mit einfachen Kameras nur unzureichende Ergebnisse zu erzielen sind.
