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London School of Economics and Political Science
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Die London School of Economics and Political Science, abgekürzt LSE, ist eine der weltweit führenden Universitäten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Inhaltsverzeichnis |
Übersicht
1895 von Beatrice und Sidney Webb gegründet ist die LSE heute Bestandteil der Universität London. Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, an der eine Reihe von Nobelpreisträgern und Staatsmännern studiert haben, zählt weltweit zu den renomiertesten Institutionen.
Die LSE ist eines der weltweit einflussreichsten Zentren für die politischen Debatten unserer Zeit, 39 aktuelle oder ehemalige Staatsoberhäupter und Regierungschefs, wovon 8 sich im Moment im Amt befinden, haben an der LSE studiert. Die Zeitung "The Guardian" bescheinigt der LSE "mehr Einfluss auf die derzeitige politische Welt als jede andere Hochschule auf der Erde". Das hohe wissenschaftliche Renommee zeigt sich in den bislang vierzehn an Absolventen oder Professoren der LSE verliehene Nobelpreise für Wirtschaftswissenschaften, Frieden und Literatur. Der Direktor der LSE ist Howard Davies, Nachfolger des Soziologen Anthony Giddens.
In Universitäts-Rankings britischer Zeitungen zählt die LSE regelmäßig zu den vier besten akademischen Institutionen des Vereinigten Königreichs [1] und in der Kategorie "Economics" ist sie momentan auf Platz 1 gesetzt [1]. In einem aktuellen weltweiten Universitätsranking des THES belegte die LSE den 11. Platz weltweit sowie den 2. Platz, nach Harvard, in den Sozialwissenschaften. Unzählige andere Rankings bestätigen den Ruf der LSE als weltweit führende sozialwissenschaftliche Einrichtung, sie hat eine extrem hohe Selektivität (etwa 13 Bewerber pro Studienplatz) und nimmt damit weniger Bewerber auf als vergleichsweise der Durchschnitt der amerikanischen "Ivy-League Schools".
Darüber hinaus beheimatet die LSE eine der weltweit größten Fachbibliotheken für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Im 2001 von Sir Norman Foster erweiterten Bibliotheksgebäude werden mehr als vier Millionen Bände angeboten.
Die LSE ist nicht zuletzt durch die große Anzahl an bekannter Absolventen bekannt. International bekannte Persönlichkeiten wie John F. Kennedy, Romano Prodi, David Rockefeller, der Norwegische Kronprinz Haakon, die Finanzgröße George Soros oder auch Rockstar Mick Jagger haben hier studiert.
Bekannte Absolventen und Dozenten (Auswahl)
Nobelpreisträger
- George A. Akerlof (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2001)
- Óscar Arias Sánchez (Friedens-Nobelpreis 1987, Präsident von Costa Rica)
- Ralph Bunche (Friedens-Nobelpreis 1950)
- Ronald Coase (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1991)
- Friedrich Hayek (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1974)
- John Richard Hicks (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1972)
- Arthur Lewis (Nobelpreis 1979)
- James Meade (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1977)
- Merton Miller (Nobelpreis 1990)
- Robert Mundell (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1999)
- Philip Noel-Baker (Friedens-Nobelpreis 1959)
- Bertrand Russell (Literatur-Nobelpreis 1950)
- Amartya Sen (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1998)
- George Bernard Shaw (Literatur-Nobelpreis 1925)
Politiker, Staatsoberhäupter, Prominente
- Harmodio Arias (1886 -1962) Präsident der Republik Panama 1932-1936
- Pedro Gerardo Beltran Espanto (1897-1979) Regierungschef von Peru 1959-1961
- Errol Walton Barrow (1920-1987) Premierminister von Barbados 1962-1966, 1966-1976, 1986-1987
- Cherie Blair (* 1954, Ehefrau von Tony Blair, britischer Premierminister)
- Heinrich Brüning (1885-1970) deutscher Reichskanzler (1930-1932)
- Kim Campbell (* 1947) Premierministerin von Kanada Juni-November 1993
- Eugenia Charles (* 1919) Regierungschef von Dominica 1980-1995
- John Compton (* 1926) Ministerpräsident von St. Lucia 1964-1979 & 1982-1996
- Ralf Dahrendorf (* 1929) deutsch-englischer Soziologe und Politiker
- Wolfgang Flöttl (*1955) Investmentbanker
- Mick Jagger (*1943) englischer Musiker
- John F. Kennedy (1917-1963) Präsident der USA 1961-1963
- Mervyn Allister King (Gouverneur der Bank of England)
- Thanin Kraivichien (* 1927) Regierungschef von Thailand 1976-77
- Yu Kuo-Hwa (1914-2000) Premierminister von Taiwan 1984-1989
- Jomo Kenyatta (1891-1978) Präsident von Kenia 1964-1978
- Hilla Limann (1934-1998) Präsident von Ghana 1979-1981
- Pumarejo Alfonso Lopez Präsident von Kolumbien 1934-1938, 1942-1945
- Haakon Magnus (Kronprinz von Norwegen)
- Michael Manley (1924 -1997) Premierminister von Jamaika 1972-1980, 1989-1992
- Kamisese Mara (* 1920) Premierminister von Fidschi 1970-1992, Präsident von Fidschi 1994-2000
- Margrethe II. (* 1940) Königin von Dänemark seit 1972
- Thomas H. Marshall (1893-1982) britischer (?) Soziologe
- Thomas Mesereau (* 1950) US-amerikanischer Staranwalt
- Kwame Nkrumah (1909-1972) Präsident von Ghana 1960-1966
- Percival James Patterson (* 1935) Premierminister von Jamaika seit 1992
- Romano Prodi (* 1939) Ministerpräsident von Italien 1996-1998 und ab 2006 sowie Präsident der Europäischen Kommission 1999-2004
- Navinchandra Ramgoolam (* 1947) Regierungschef von Mauritius 1995-2000
- Veerasainy Ringadoo (1920-2000) Präsident von Mauritius März-Juni 1992
- Moshe Sharett (1894 -1965) Premierminister von Israel 1953-1955
- Konstantinos Simitis (b. 1936) Ministerpräsident von Griechenland 1996-2004
- George Soros (* 1930) US-amerikanischer Milliardär
- Surya Bahadur Thapa (* 1943) Regierungschef von Nepal 1995-1997 & seit 2001-
- Pierre Trudeau (1919-2000) Premierminister von Kanada 1968-1979, 1980-1984
- August Zaleski (1883-1972), polnischer Politiker, Staatspräsident von Polen im Exil 1947-1972
Weblinks
- LSE Webseite
- Österreichische Studentenvereinigung der LSE
- Deutsche Studentenvereinigung der LSE
- Deutsche Alumni der LSE
- Institution wide ranking auf guardian.co.uk
Quellen
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