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Lochkartensortierer
Aus Kefk.
Der Lochkartensortierer (englisch Sorter) sortiert Lochkarten auf- und absteigend nach folgenden Merkmalen:
- numerisch (nach Zahlen)
- alphabetisch (nach Buchstaben)
Anders als ein Lochkartenmischer oder eine Tabelliermaschine ist er auf eine Stelle fixiert. Ebenso fehlt die Programmierbarkeit.
Die einstellige Fixierung führt dazu, das bei mehrstelligen Sortierungen die Sortierung mehrfach ausgeführt musste. Erst die Tausender-Stelle, dann die Hunderter, dann die Zehner usw.
In der späten Form hatte er voll ausgebildet 13 Ablagefächer,
- 10 für die Ziffern 0 – 9,
- 2 für die „Überlochungen“ (für die alphanumerische/evtl- Sonderzeichenbedingte Mehrfachlochung)
- 1 Fach für den Überlauf
Es gab auch Ausführungen, die nur sechs Ablagefächer hatten dann wurde sortiert:
- Ziffer 0 - 5
- Ziffer 6 - 10
- Überlochung
- Überlauf
Er wurde in der frühen Form des Hollerith-Lochkartenverfahrens per Hand bestückt. Ab den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgte dies wie bei den anderen zitierten Maschinen elektromechanisch, was seine Verarbeitungsgeschwindigkeit um ca. den Faktor 10-100 beschleunigte.
Quellen
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