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Lago Llanquihue

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Lago Llanquihue
Llanquihue-See und Vulkan Osorno
Geografische Lage: Bild:Flag of Chile (bordered).svg Chile (Región de los Lagos)
Zuflüsse: diverse Bäche aus den Anden
Abflüsse: Río Maullín
Größere Städte am Ufer: Puerto Varas, Frutillar und Puerto Octay
Daten
Geografische Koordinaten: Koordinaten: 41° 7' 35" S, 72° 46' 55" W41° 7' 35" S, 72° 46' 55" W
Fläche 866 km²
maximale Tiefe 317 m
Wikipedia
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Llanquihue-See ist der zweitgrößte See in Chile. Er liegt in der Region X (Región de los Lagos) in der Nähe von Puerto Montt.

Im Süden des Sees liegt die Stadt Puerto Varas, im Westen die Stadt Frutillar und im Norden der Stadt Puerto Octay. Der See wird aus den Anden gespeist. Man hat einen herrlichen Blick auf den Vulkan Osorno mit seinen 2652 m. Rund um den See leben sehr viele deutschstämmige Einwanderer.

Der Besuch der Strände am See und Umrundungen des riesigen Sees per Auto sind beliebte Touristenziele. Aufgrund des großen Fischreichtums ist das Gebiet ein Geheimtip für Angler.

Geschichte

1552 entdeckt Pedro de Valdivia den See. 1558 erreichten der Schriftsteller Alonso de Ercilla y Zúñiga und der Gouverneur von Chile García Hurtado de Mendoza das Seeufer erneut.

Die ersten Einwanderer kamen bereits ab 1846 an den See. Zuvor hatte der Deutsche Bernardo Eunom Philippi Krumwied (1811–1852) im Jahre 1842, die Gegend um den See erforscht. Am 2. Mai 1843 erreichten die ersten 20 deutschen Einwanderer den Hafen von Puerto Hambre.

Die chilenische Regierung lud weitere deutsche Einwanderer zur Besiedlung dieser Gegend ein. Nach dem in Deutschland 1848 die Märzrevolution gescheitert war, kamen einige tausend Deutsche in die Gegend.

Sie gründeten 1853 Puerto Montt und siedelten sich in den Städten Llanquihue, Frutillar und Puerto Varas, El Maiten und Puerto Octay an.

Die Städte sind heute noch deutsch geprägt mit vielen deutschen Kulturveranstaltungen.

Lachs

Inzwischen hat Chile Norwegen als weltgrößten Exporteur von Zuchtlachs überholt. Allerdings sind bis heute die Mehrzahl der häufig industriell betriebenen Lachsfarmen an den Seen im süden des Landes in der Hand von norwegischen oder japanischen Agrarkonzernen. Die Fundación Chile begann in den 70ern, aktuelle Technologie für die Lachszucht in Chile zu verbreiten. Anfang der 80er Jahre nahm die Firma Salomones Antárctica am Llanquihue-See die erste große Lachszucht in Betrieb, worauf zahlreiche Nachahmer in der seenreichen Región de los Lagos folgten. Bezeichnenderweise wurde die Firma wenig später an den japanischen Konzern Nippon Suisan verkauft.

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