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Lineare Kryptoanalyse

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Die lineare Kryptoanalyse ist eine allgemeine Form der Kryptanalyse, die auf der linearen Annäherung an den wahrscheinlichsten Schlüssel zum Brechen von Blockverschlüsselungsverfahren basiert. Diese Methode wurde 1993 von Mitsuru Matsui (einem der Entwickler des MISTY1-Verschlüsselungsalgorithmus) veröffentlicht.

Diese Technik wurde erstmals bei der Untersuchung der FEAL-Verschlüsselung eingesetzt[1]. Später veröffentlichte Matsui auch einen Angriff auf den Data Encryption Standard (DES), der schließlich zur ersten öffentlichen Publizierung einer experimentellen Kryptoanalyse wurde[2][3]. Dieser Angriff ist nicht allgemein anwendbar, da er 243 bekannte Klartexte benötigt.

Andere Attacken wurden sowohl für block als auch für stream ciphers entwickelt. Daher wird bei neu designten Algorithmen normalerweise die geprüfte Sicherheit gegen lineare Kryptoanalyse erwartet.

Die lineare Kryptoanalyse ist eine von zwei vielseitig anwendbaren Angriffsmöglichkeiten gegen block ciphers, die andere ist die differentielle Kryptoanalyse.

Fußnoten

  1. Matsui and Yamagishi, „A new method for known plaintext attack of FEAL cipher“, EUROCRYPT 1992
  2. Mitsuru Matsui, „Linear cryptanalysis method for DES cipher“, EUROCRYPT 1993
  3. Mitsuru Matsui, „The first experimental cryptanalysis of the data encryption standard, CRYPT 1994

Weblinks

Wikipedia
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