Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Lichtenstein
Aus Kefk.
| Bild:Disambig-dark.svg | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Lichtenstein (Begriffsklärung). |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Lichtenstein (Sachsen).png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Chemnitzer Land | |
| Verwaltungsge- meinschaft: | Rund um den Auersberg | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 45′ N, 12° 38′ O50° 45′ N, 12° 38′ O | |
| Höhe: | 336 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,48 km² | |
| Einwohner: | 13.545 (29. Sep. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 875 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09350 | |
| Vorwahl: | 037204 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GC | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 73 130 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt; 2 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Badergasse 17 09350 Lichtenstein | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Sedner | |
| Lage der Stadt Lichtenstein im Landkreis Chemnitzer Land | ||
| Bild:LIC in GC.jpg | ||
Lichtenstein, offiziell Lichtenstein/Sa., ist eine Kleinstadt zwischen Chemnitz und Zwickau, im Süden des Landkreises Chemnitzer Land gelegen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Rund um den Auersberg. Lichtenstein trägt den Beinamen „Stadt im Grünen“.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie und Verkehr
Lichtenstein liegt zwischen Chemnitz ca. 20 km östlich und Zwickau ca. 12 km westlich. Nach dem Bau einer Ortsumgehung führt die B 173 jetzt an der Stadt vorbei. Über 3 verschiedene Abfahrten erreicht man den jeweiligen Teil der Stadt. Die Stadt ist auch über die nördlich verlaufende A 4 Anschluss Glauchau-Ost (ca. 14 km) oder Hohenstein-Ernstthal (ca. 10 km) zu erreichen. Die Stadt liegt im Westerzgebirge auf einer Höhe von 288-380 m ü. NN
Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden sind Bernsdorf, die Stadt Glauchau und St. Egidien im Landkreis Chemnitzer Land, Mülsen im Landkreis Zwickauer Land sowie Hohndorf und die Stadt Oelsnitz/Erzgeb. im Landkreis Stollberg.
Stadtgliederung
- Heinrichsort (Eingemeindung 1996)
- Rödlitz (Eingemeindung 1994)
Geschichte
Im Jahr 1212 wird erstmals ein „castrum Lichtenstein“ in einer Urkunde von Kaiser Friedrich II. erwähnt. Die erste gesicherte Erwähnung der Burg von Lichtenstein erfolgt im Jahr 1286. Im Jahr 1261 wird die Kirche St. Laurentius erstmalig erwähnt. Die Stadt ist eng mit der Adelsfamilie Schönburg verbunden. Diese gründeten Ende des 12. Jahrhunderts Lichtenstein, bauten die Burg und residierten hier bis zur ihrer Enteignung im Jahr 1945. Die Stadt Callnberg wird im Jahr 1706 gegründet. Im Jahr 1920 vereinigten sich die Städte Lichtenstein und Callnberg. Lichtenstein war bekannt für seine Textilindustrie, Strumpfindustrie, Trikotagen (Unterwäsche) und Möbelstoffe.
Lichtenstein ist Ende April 1945 zunächst von den Amerikanern besetzt worden und wurde im Sommer dann an die russischen Besatzer abgegeben.
Nach der Wende versuchte Lichtenstein im Tourismus aktiv zu werden und trug 1996 die erste sächsische Landesgartenschau aus.
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
|
|
|
- Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen
1 29. Oktober
2 31. August
Städtepartnerschaften
- Enger, Kreis Herford, seit 1990
- Pfullingen, Landkreis Reutlingen
- Lichtenfels
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
- Helmnot-Theater Lichtenstein
- Helmnot-Cultura
Museen
- Daetz-Centrum: Erlebnisausstellung Meisterwerke in Holz
- Stadtmuseum
- Puppen- und Spielzeugmuseum
- Heimatmuseum im Gerth-Turm (St. Egidien)
- Miniwelt, weltbekannte Sehenswürdigkeiten in Miniaturformat
- 1. Sächsisches Kaffeekannenmuseum
Musik
- Musikverein Lichtenstein/Sa. e. V.
- Sächsische Orgelakademie e. V.
- Musikverlag Küttner
Bauwerke
- Schloss
- Palais mit Englischem Garten
Parks
- Englischer Garten
- Französischer Garten
- Käpplerschlucht
- Stadtpark
- Bergerpark
- Alberthöhe
- Grünthal
- Schubertgrund
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Eberhardt del’Antonio, deutscher Schriftsteller
- Werner Buschmann, Minister in der DDR
- Edith Carstensen, deutsche Scherenschnittkünstlerin
- Gottlob Christian Crusius, deutscher Philologe, Pädagoge und Autor
- Steve Jenkner, deutscher Motorradrennfahrer
- Wolfgang Mitzinger, Minister in der DDR
- Max Wilhelm Müller, deutscher Politiker
- Richard Pietraß, deutscher Schriftsteller
- Erich Rauschenbach, deutscher Cartoonist
- Karl Max Schneider, deutscher Professor und Direktor des Leipziger Zoos
- Erich Mansen, deutscher Künstler
Weblinks
Bernsdorf | Callenberg | Gersdorf | Glauchau | Hohenstein-Ernstthal | Lichtenstein | Limbach-Oberfrohna | Meerane | Niederfrohna | Oberlungwitz | Oberwiera | Remse | Schönberg | St. Egidien | Waldenburg
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Lichtenstein, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
