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Leutersdorf (Sachsen)
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen-Leutersdorf.PNG |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Löbau-Zittau | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 57′ N, 14° 39′ O50° 57′ N, 14° 39′ O | |
| Höhe: | 392 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,01 km² | |
| Einwohner: | 4137 (30. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 243 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 02794 | |
| Vorwahlen: | 03586 / 035842 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ZI | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 86 220 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 9 02794 Leutersdorf | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bruno Scholze (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Leutersdorf im Landkreis Löbau-Zittau | ||
| Bild:Leutersdorf in ZI.PNG | ||
Leutersdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Löbau-Zittau.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Berge:
- Oberoderwitzer Spitzberg (510 m)
- Spitzkunnersdorfer Spitzberg (471 m)
- Varnsdorfer Spitzberg (544 m)
- Wacheberg (452 m)
Geschichte
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Leutersdorf 1347 unter dem Namen Lutgersdorf oder Luitgersdorf. Spitzkunnersdorf wurde im gleichen Jahr erstmalig als Kirchdorf Cunarsdorf und 1384 als Connersdorf genannt. Große Teile des heutigen Dorfes blieben auch nach dem Übergang der Oberlausitz an Sachsen im Jahre 1635 böhmisch. Zur böhmischen Exklave gehörten die Fluren von Josephsdorf, Neuwalde, Neuleutersdorf und Niederleutersdorf, während Mittelleutersdorf und Oberleutersdorf sächsisch wurden. 1848 kam die Enklave zu Sachsen und 1849 wurde Neuwalde nach Niederleutersdorf eingemeindet. 1870 kam Mittelleutersdorf zu Oberleutersdorf und 1907 wurde aus Nieder-, Ober- und Mittelleutersdorf sowie Josephsdorf das Dorf Leutersdorf gebildet, dem sich 1922 letztlich auch Neuleutersdorf anschloss. Nach 1990 ist der vormals zu Neugersdorf gehörige Ortsteil Hetzwalde hinzugekommen. Seit dem 1. Januar 1998 gehört auch Spitzkunnersdorf der Gemeinde Leutersdorf an. Leutersdorf wurde auch bekannt durch den Räuberhauptmann Johannes Karasek der mit seiner Räuberbande Ende des 18. Jahrhunderts in der näheren Umgebung sein Unwesen trieb und seinen Schlupfwinkel in der Enklave hatte.
Religionen
Auf Grund der besonderen Geschichte des Dorfes bestehen im Ortsteil Leutersdorf zwei größere Kirchbauten:
- Die Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1862 nach Plänen des Zittauer Baumeisters Carl August Schramm, einem Schüler Karl Friedrich Schinkels errichtet. Eine Besonderheit des neogotischen Baus ist die landesweit einmalige Dacheindeckung mit farbigen Biberschwänzen.
- Die Evangelisch-lutherische Christuskirche ist eine Schwesterkirche der Kreuzkirche Seifhennersdorf. Dem ebenfalls neogotischen Bauwerk von 1865 ist leicht anzusehen, dass es ebenfalls von Carl August Schramm entworfen wurde. Sie ersetzte einen in der Nähe befindlichen Kirchbau von 1690. Nach einer umfangreichen Sanierung konnte, die seit 2004 wegen Baufälligkeit gesperrte Kirche,im Jahr 2006 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Ortsgliederung
Ortsteile von Leutersdorf:
Folge, Hetzwalde, Leutersdorf, Neuwalde, Sorge und Spitzkunnersdorf
Regelmäßige Veranstaltungen
Großes Seifenkistenrennen im Ortsteil Spitzkunnersdorf
jährlich am letzten Sonnabend im Juni
Persönlichkeiten
- Aloys Scholze, († September 1942, KZ Dachau) katholischer Pfarrer in Leutersdorf
- Dr. Dr. hc Konrad Beyreuther (* 14. Mai 1941), Professor und Ordinarius für Molekularbiologie am Zentrum für Molekulare Biologie (ZMBH) der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie ehrenamtlicher Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz in der Landesregierung von Baden-Württemberg.
Weblinks
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