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Leucin
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Bild:Leucin - Leucine.svg | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Leucin | ||
| Abkürzung | Leu, L | ||
| Restname | Leucyl- | ||
| essentiell | ja | ||
| Andere Namen | 2-Amino-4-methyl- pentan-1-säure | ||
| Summenformel | C6H13NO2 | ||
| CAS-Nummer | 61-90-5 | ||
| Kurzbeschreibung | weißer Feststoff | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 131,18 g·mol−1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 1,29 g·cm−3 | ||
| Schmelzpunkt | >300 °C | ||
| Siedepunkt | ? °C | ||
| Dampfdruck | ? Pa (? °C) | ||
| Löslichkeit | schlecht in Wasser (24 g·l−1 bei 20 °C) und Ethanol, nicht in Diethylether | ||
| Seitenkette | lipophil | ||
| isoelektrischer Punkt | 6,01 | ||
| pK-Werte bei 25 °C | pKCOOH: 2,4 pKNH2: 9,6 | ||
| van-der-Waals- Volumen | 124 | ||
| Hydrophobizitätsgrad | 3,8 | ||
| Sicherheitshinweise | |||
| |||
| R- und S-Sätze | R: keine R-Sätze S: keine S-Sätze | ||
| MAK | nicht festgelegt | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
| |||
Leucin ist eine proteinogene Aminosäure. Leucin und Isoleucin sind Konstitutionsisomere. Für höhere Lebewesen ist Leucin eine essentielle Aminosäure, die vermutlich für den Energiehaushalt im Muskelgewebe eine zentrale Rolle spielt.
Leucin wird von den Codons UUA, UUG, CUU, CUC, CUA und CUG kodiert.
Vorkommen
- Weizenkeime: 2170 mg,
- Thunfisch: 2170 mg,
- Erdnüsse: 2050 mg,
- Lachs: 1770 mg,
- Rindfleisch, Filet: 1700 mg,
- Kichererbsen: 1460 mg,
- Hüttenkäse: 1230 mg,
- Reis, unpoliert: 690 mg,
Funktionen
Leucin ist wichtig für den Erhalt und Aufbau von Muskelgewebe. Es unterstützt die Proteinsynthese in Muskulatur und Leber, hemmt den Abbau von Muskelprotein und unterstützt Heilungsprozesse. Wie Isoleucin dient auch Leucin als Energielieferant. Ein Mangel ist entweder durch ungenügende Zufuhr mit der Nahrung oder Unterversorgung mit Vitamin B6 bedingt.
Quellen
Alanin | Arginin | Asparagin | Asparaginsäure | Cystein | Glutamin | Glutaminsäure | Glycin | Histidin | Isoleucin | Leucin | Lysin | Methionin | Phenylalanin | Prolin | Pyrrolysin | Selenocystein | Selenomethionin | Serin | Threonin | Tryptophan | Tyrosin | Valin
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Leucin, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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