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Lennox Berkeley
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Sir Lennox Randal Francis Berkeley (* 12. Mai 1903 in Oxford, England; † 26. Dezember 1989 in London) war ein englischer Komponist.
Leben
Berkeley erhielt seine Schulbildung an der Gresham's School in Norfolk und am Merton College in Oxford. 1927 ging er nach Paris, um bei Nadia Boulanger Musik zu studieren, und schloss dort Bekanntschaft mit Francis Poulenc, Igor Stravinsky, Darius Milhaud, Arthur Honegger und Albert Roussel. Während des 2. Weltkrieges arbeitete er für die BBC und wurde später Präsident der Performing Rights Society. 1974 erhielt er den Ritterschlag. 1946 bis 1968 hatte er eine Professur für Komposition an der Royal Academy of Music in London inne, und zu seinen Schülern gehörten beispielsweise Richard Rodney Bennett, David Bedford, William Mathias, Nicholas Maw und John Tavener sowie sein Sohn Michael Berkeley.
Werk
Berkeley schrieb Kammermusik, Orchesterwerke (darunter 4 Sinfonien) sowie Chor- und Bühnenkompositionen. Ein französischer Einfluss ist in Berkeleys Musik dauerhaft spürbar geblieben. Die Orchestersuite Mont Juic entstand 1937 als Gemeinschaftskomposition mit Benjamin Britten (als Berkeleys op. 9 und zugleich Brittens op. 12).
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berkeley, Lennox |
| KURZBESCHREIBUNG | englischer Komponist |
| GEBURTSDATUM | 12. Mai 1903 |
| GEBURTSORT | Oxford, England |
| STERBEDATUM | 26. Dezember 1989 |
| STERBEORT | London |
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