Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Leim

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Nach DIN 16921 ist ein Leim die wässrige Lösung eines Klebstoffs. Dadurch wurde der ursprüngliche Begriff von Leim als Klebstoff auf Basis tierischer Eiweiße (Hautleim, Knochenleim, Lederleim, Hausenblasenleim, Hasenleim) auch auf pflanzliche (Kleister) und synthetische Klebstoffe erweitert.

Ihrem Verwendungszweck entsprechend werden sie weiter in Holzleim, Papierleim, Tapetenkleister usw. unterteilt.

Allgemein: Leim: Als Leime werden meist alle Klebstoffe auf der Basis organischer Stoffe bezeichnet, dazu zählen die aus Häuten und Knochen gewonnenen Glutinleime (Knochenleim, Hautleim) und die aus Milcheiweiß hergestellten Kaseinleime (z. B. Quarkleim).

Im Mittelalter war es das Handwerk des Vogelstellers (Vogelfängers), mit Leimruten kleine Vögel zu fangen. Etwa 20 bis 30 cm lange Äste wurden mit starkem Leim bestrichen. Die Vögel wurden mit Beeren und Früchten angelockt und verfingen sich in den klebrigen Ästen.

Leimringe werden noch heute um Obstbäume gebunden, um so den Stamm hinaufkriechende Insekten zu fangen.

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Leim, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen